Zu einem gut gerüsteten Büro gehört ein Papier an der Wand. Das Format ist ca. DIN A3 und die grauen und weißen Querstreifen mit den schwarzen Zahlen werden nur durch neongelbe,
-grüne oder -pinke Längsstreifen durchzogen, die mal kürzer, mal länger sind. So sieht der typische Urlaubskalender aus. Auch wenn er nicht unbedingt den ersten Platz einer Schönheitskonkurrenz gewinnen würde, so schauen die Mitarbeiter des Büros täglich mit Freude oder zumindest hoffend darauf. Hier wird gezeigt, wann der nächste Erholungsurlaub oder die Hochzeit von Petra und Gerd anstehen.
Alles Ereignisse, auf die man sich freut und alles Termine, die nicht im Zusammenhang mit der Arbeit stehen. Dennoch ist es wichtig, dass für alle Mitarbeiter erkennbar die Daten aufgehängt werden, weil sie sich dann entsprechend darauf vorbereiten können, dass eine Vertretung ansteht. Diese Vorbereitungszeit ist für beide Seiten – Vertretener und Vertretung wichtig. Der Urlauber kann seine Freude und damit seine Arbeitsleistung steigern (es ist statistisch erwiesen, dass die Produktivität eines Arbeitnehmers vor dem Urlaub ansteigt) und der oder die Vertreter/in kann schon im Vorfeld die Ohren und Augen spitzen, welche Themen in der Zeit der Vertretung aufkommen könnten. Der Urlaubskalender hilft allen Seiten. Der Arbeitnehmer findet es toll, dass er sich sichtbar auf seine arbeitsfreie Zeit freuen kann und der Arbeitgeber mag die erhöhte Produktivität vor dem Urlaub und die beiläufige aber bewusstere Vertretung und damit den reibungslosen Ablauf innerhalb des Unternehmens.
Die eigene Werbebotschaft hier gezielt einzusetzen, garantiert, dass man immer im Blickfeld ist und nicht übersehen wird. Die Investition in Werbeartikel lohnt an dieser Stelle sicher.
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Gut geplant, ist halb erholt
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Das Heiligtum Bürotasse
Vor gar nicht allzu langer Zeit hat der Spiegel das Thema Bürotasse bereits thematisiert. Deutlich war in dem Artikel zu erkennen, dass der kleine, objektiv wertlose und manchmal ziemlich unansehnliche Keramikbecher wahre Kleinkriege innerhalb der Abteilungen und Betriebsküchen auszulösen vermag. In vielen Büros kursieren Mails à la „Hat jemand meine Bärchentasse genommen?“ Wie Schnitzeljagden gestalten sich manche Nachmittage, wenn eine einzelne Tasse nicht auftauchen will und die Hinweise auf den Verbleib partout zu keinem Ergebnis führen wollen.
Psychologisch gesehen hat der Kaffeebecher die Funktion des eigenen Refugiums und stellt eine Art der öffentlichen Privatsphäre dar. Auf die Tasse kann bedingungslos Anspruch erhoben werden auch wenn sonst alles andere im Arbeitsumfeld mit Absprachen verbunden ist. Dann kommt es auch nicht jedem darauf an, dass der Becher schön aussieht. Viele der Tassen, die im ganzen Betrieb so heiß geliebt werden, sind kitschig oder sogar angeschlagen. Es scheint nicht immer wichtig, wie die Tasse aussieht, sondern welche Emotionen sie trägt. Beispielsweise ist der Schenker der Tasse sehr wichtig. Natürlich wird ein Unternehmen niemals den Stellenwert inne haben können, den eine Tochter oder der beste Freund haben können und natürlich wird die Werbetasse dann das Rennen gegen die Tasse der Tochter verlieren.Andere Tassenliebhaber sind Ästhetikfreunde und erfreuen mit einem außergewöhnlich schönen oder hochwertigen Modell. An dieser Stelle kann ein werbendes Unternehmen sich sehr gut einbringen. Die Königsklasse ist wohl, wenn eine Werbetasse es schafft weiterverschenkt zu werden und damit auch die persönliche Schiene mit sich tragen kann.
Warum es erstrebenswert ist, auf einer abgegriffenen Tasse zu landen, ist eindeutig. Ein Werbeartikel, der mit dieser Komplexität an positiven Emotionen verbunden ist, kann nur gut sein für das Image der werbenden Firma. Davon abgesehen sprechen Häufigkeit des Einsatzes und Langlebigkeit ebenfalls für sich. -
Der Schreibtisch – Platz zum Arbeiten oder „Wohnzimmer”
„Zeig mir Deinen Schreibtisch und ich sag Dir, wer Du bist.“, möchte man bei so manchem Arbeitsplatz ausrufen. Zwischen Pflanzen, Fotos, Figürchen, Entscheidungsfindern und Kerzen lässt sich die Tastatur nur noch schwer wiederfinden. Andere Tische sind an Sterilität kaum zu überbieten. Akkurat und scheinbar mit dem Lineal abgemessen liegen Bleistift, Kugelschreiber und Locher in einer Reihe und überflüssigen Schnickschnack sucht man vergebens. Ein Schelm, der dabei denkt: Arbeitet hier überhaupt jemand? Wie überflüssig sind Sachen, die die Atmosphäre gemütlicher machen? Muss der eigene Schreibtisch wirklich aussehen wie ein OP-Saal oder sind ein paar Gegenstände, die privat wirken nicht doch ganz hilfreich, um das Wohlbefinden und damit die Arbeitsleistung zu steigern?
Ein Schreibtisch lässt in jedem Fall erkennen, ob eine Person gerne Privat und Beruf trennt oder immer ein bisschen beides ist. Innenarchitekten haben sich viel Gedanken dazu gemacht, wie ein Wohlfühlarbeitsplatz aussehen muss und konzipieren bunte Einrichtungen, die schön aussehen, aber nicht immer jeden Geschmack treffen. Das ginge wohl auch nicht, denn Menschen sind individuell und bleiben es.
Sicher ist, dass es nicht schaden kann, wenn eine arbeitende Person sich am eigenen Arbeitsplatz wohl fühlt. Es ist bekannt, dass ein Arbeitnehmer, der sich mit der eigenen Arbeit und dem Unternehmen identifizieren kann, bessere Arbeit leistet. Fehler werden vermindert, Umsätze gesteigert. Da kann der Wohlfühl-Arbeitsplatz durchaus ein Ansatz sein. Der ansprechende Arbeitsplatz hat aber noch eine zweite Wirkung. Eine Person, die sich wohl fühlt und ein wenig privat fühlt, die nimmt bewusster, weil emotionaler wahr. Beide Effekte kann ein Werbender für sich nutzen.
Ein Werbeartikel am Arbeitsplatz, der den Wohlfühleffekt auslöst, unterstützt zum Einen die intensivere Wahrnehmung der Werbebotschaft und zum Anderen wird der Werbeartikel gerne benutzt. Dass der Arbeitnehmer zudem noch besser arbeitet, freut dann auch noch den Chef. -
Was Kalenderbilder transportieren und wie sie zur eigenen Botschaft passen
Es ist nicht von der Hand zu weisen: Mit nackter Haut lässt sich gut verkaufen. Bei keinem anderen Werbeartikel ist das deutlicher zu sehen als bei Bildkalendern. Die Spitzenreiter unter den illustrierten Jahresplanern haben zumeist leicht bekleidete Damen als Motiv und lassen die Konkurrenz der Landschaften, Gärten oder dekorativ abgelichteten Mahlzeiten weit hinter sich. Warum die Faszination am Menschen besteht, muss wohl nicht erläutert werden. Interessant ist allerdings, welche unterschiedlichen Gefühle beim Betrachten die verschiedenen Motive ausgelöst werden können und wie Werbende diese Gefühle für sich nutzen.
Ganz unterschiedliche Emotionen sprechen die Kalender an. Manche Kalender sind eindeutig auf Motivation ausgelegt und die entsprechenden Bilder strahlen Kraft und Stärke aus. Andere befassen sich mit lustigen Bildern und sollen die Mitarbeiter dazu bringen, locker zu sein und zu lachen. Eine werbende Firma sollte sich überlegen, welche emotionale Reaktion sie bei den Kunden auslösen möchte und danach entscheiden, welcher Kalender in Frage kommt.Ein weiterer Aspekt bei der Wahl des richtigen Bildkalenders sind die Werte des Unternehmens. Je nachdem, wie ein Unternehmen sich selbst sieht und präsentieren möchte, kann es sehr gut sein, dass eine weite Wüstenlandschaft besser passt, als der Rosengarten. Während der Rosengarten etwas Verspieltes und Heimisches hat, ist die Wüste eher fremd aber beruhigend. Wer sich beispielsweise als starker Begleiter für andere Unternehmen sieht, der nicht hektisch wird und die Ruhe bewahrt, für den kann die Wüste sehr sinnvoll sein. Liegen die Werte eher im Bereich Sorgfalt und ortsnahe Betreuung, dann wäre der Rosengarten auch nicht schlecht. Natürlich sind das Beispiele, die die Branche außer Acht lassen. Anhand der beiden Beispiele wird jedoch schnell deutlich, dass eine vorherige Überlegung, welche Bilder zum eigenen Image passen, sehr wohl unterstützend wirken kann.
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Aus alt macht neu – wenn Recycling zur Kunst wird
Kunst sind nicht nur Bilder und Skulpturen. Kunst sind auch Alltagsgegenstände, wie Möbel, Accessoires und – bei Frauen besonders beliebt – Taschen. Jeder kennt Taschen aus Leder, Polyester oder Baumwolle. Diese Materialien hatten zumeist nie einen anderen Zweck, als zur Tasche verarbeitet zu werden. Den Luxus des immer neu Produzierens gönnen wir uns gern, denn die Produktionspreise sind günstig und frisch und sauber sind die Materialen meist auch. Da erstaunt es umso mehr, dass schon seit geraumer Zeit Taschen populär werden, die aus ungewöhnlichen Materialen hergestellt werden.Die erfolgreichen Vorreiter waren LKW-Planen. Anschließend kamen Plastiktüten, Luftmatratzen, Getränkekartons oder Feldbetten. Alle schon einmal für einen anderen Zweck verwendet und zumeist auch schon als ausgedient deklassiert. Recycling war das Zauberwort, was den Müll zum Trend machen konnte. Recycling, das Zurückbringen von ausgedienten Materialien und Gegenständen, um sie dann durch Aufbereitung oder andere Verfahren wieder zu verwenden, ist schon lange aus der Verpackungsindustrie bekannt. Nur das dort zumeist der gleiche Verwendungszweck vor und nach dem Recycling vorliegt. Hierbei geht Recycling neue Wege und Materialien, die nie mit ihrer endgültigen Bestimmung in Verbindung gebracht worden wären, gelangen mit Hilfe von Kreativität zur Kunst.
Das Besondere bei der Recyclingkunst ist, dass jedes Stück ein Unikat ist und nie zwei Sachen genau gleich aussehen können. Die Gebrauchsspuren allein reichen aus, um die Unterscheidung deutlich hervorzuheben. Zudem werden meist die wiederverwerteten Materialien unterschiedlich zugeschnitten, wodurch zusätzlich eine eigene Struktur oder ein eigenes Muster entsteht. Positiv ist, dass hierbei nicht erst Maschinen für eine Einzelanfertigung umgestellt werden müssen und somit die Einzelpreise besonders hoch sind, sondern viele Taschen können in gleicher Weise auf Einmal hergestellt werden und die Produktionskosten bleiben überschaubar. Eine rundherum gelungene Sache.
Der Vollständigkeit halber, sollte erwähnt werden, dass sich bei den Taschen aus LKW-Plane ein Trend entwickelt hat, der nicht in der Recycling-Ecke geblieben ist. Mittlerweile werden viele Taschen aus LKW-Plane hergestellt, die nie auf einem Lastwagen gespannt war. So hat die Recyclingkunst dazu geführt, dass nun wieder eine Industrie mit neuen Materialien entsteht. Wer weiß, vielleicht kommt ja irgendein Künstler mal auf die Idee, aus Taschen aus LKW-Plane, Hüte oder Hausschuhe zu kreieren.
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Früher belächelt, heute normal – der Wandel des Bewusstseins
Geschichtlich gesehen ist es noch gar nicht lange her, dass die Menschen auf die Idee gekommen sind, es könnte gut sein, auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen. Die Erkenntnis, dass menschliche Einflüsse nicht nur positiv für die Natur sind, ist schon älter, denn beispielsweise bereits bei den alten Griechen war die Erosion ein bekanntes Problem und das Wälderroden oder die Art der Landwirtschaft als Ursache längst ausgemacht. Verglichen mit den heutigen Zuständen waren die Folgen noch gering, aber dennoch spürten die Menschen den eigenen Einfluss auf die Natur.Mit der Industrialisierung, die in den letzten 150 – 200 Jahren vorangegangen ist, haben die Folgen für die Umwelt rasant zugenommen. Leider hat es eine Weile gedauert, bis die Menschen verstanden haben, warum es wichtig ist auf die Natur zu achten. Der Wohlstand, die Bequemlichkeit und die völlig veränderten Lebensverhältnisse waren verlockend und die Umwelt erstmal zweitrangig.
Dennoch haben sich einige gegen den allgemeinen Trend gestellt und fingen an, das Bewusstsein für die Umwelt stärker zu fördern. Sie wurden belächelt, die Grünen, die mit den selbstgestrickten Pullovern und dem Holzspielzeug für die Kinder. Mit ihren Jutetaschen liefen sie über die Straße und hatten nicht das Rebellische der Punks oder das Ausgeflippte der Hippies. Ihre politischen Ansichten wurden nicht ernst genommen oder anerkannt. Die Ideen galten als überzogen. Wer wäre damals schon mit einem Stoffbeutel aus dem Supermarkt gekommen? Das hatte keinen Sinn, denn immerhin gab es in den meisten Läden die Taschen gratis zum Einkauf dazu. Das ist noch keine 30 Jahre her.
Wie sehr sich die Zeiten geändert haben, sieht man an dieser Stofftasche. Heute gilt der stoffige Beutel als Trend-Accessoire, der mit chicen Designs verziert oder durch markige Sprüche mittlerweile sogar in Designerläden zu finden ist. Angesichts der steilen Karriere vom schlichten Einkaufbegleiter, wird bewusst, welche großen Sprünge das Umweltbewusstsein hinter sich hat. Öko ist in und es wird nur noch gelächelt, nicht belächelt.
ftauchte, wurde das als unverschämt und unangemessen gewertet, aber zu einer vollkommenen Empörung reichte
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bio ist bunt
Wer sich eine Farbenwelt zum Thema Bio vorstellt, wird oft Erdtöne, grau und beige vor dem inneren Auge sehen. Die Realität ist aber nicht unbedingt so. Es ist nicht nötig, dass Farben und Lacke durch Lösungsmittel und Substanzen zu wahren Umweltschädlingen werden, denn Farben und Lacke kommen auch ohne die Schadstoffe aus.Es gibt viele unterschiedliche Arten von Untergründen, auf denen die Farben ganz unterschiedlich beschaffen sein müssen, damit sie haften bleiben. Dennoch ist die Entwicklung weit genug voran geschritten, sodass die Farben, die für den individuellen Werbeartikel benötigt werden, auch mit umweltfreundlichen Artikeln erreicht werden können. Kunststoffe, wie beispielsweise für Kugelschreiber, lassen sich ebensogut einfärben, wie Holzstifte sich lackieren lassen.
Wer auf Farbe verzichten will, kann ebensogut Veredelungsverfahren nutzen, die keine Farbe verwenden. Bei Gravuren beispielsweise kann gänzlich auf Farben verzichtet werden. Fest steht, dass Werbeartikel, bei deren Herstellung bewusst auf die Umwelt geachtet wurde, nicht langweilig oder farblos sein müssen.
Aktuelle Studien haben zudem rausgefunden, dass ökologisches Handeln derzeit voll im Trend liegt und das kommt daher, dass die Menschen ein gutes Gewissen bekommen, wenn sie sich so verhalten. So kann die eigene Werbebotschaft mit einem guten Gefühl verbunden werden und genauso bunt sein, wie bei allen anderen Werbeartikeln.
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spielend die Umwelt schonen
Kinder spielen gerne mit Sachen, die interessant oder zumindest farbenfroh sind. So wundert es nicht, dass viele Spielsachen aus Plastik sind und in großen Verpackungen daher kommen. Für die Umwelt ist das nicht unbedingt besonders gut.
Eltern geraten in diesem Augenblick in einen Zwispalt. Zum Einen wollen sie ihre Kinder verwöhnen und zum Anderen wollen sie sie zu verantwortungsbewussten Menschen großziehen. Dazu gehört auch, dass Kinder lernen verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen.
Der Zwispalt muss allerdings eigentlich gar nicht sein, denn nicht alle Spielzeuge, die den Kindern beim Verständnis für den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen helfen, sind langweilig. So kann ein kleines solarbetriebenes Auto sehr wohl faszinierend sein und die Neugier wecken.
Alltagssituationen mit Bedacht zu gestalten, fördert ebenfalls das Bewusstsein und muss nicht langweilig sein. Der Gebrauch einer Dynamotaschenlampe beispielsweise macht Spaß und zeigt gleichzeitig, dass auch ohne Batterien Strom erzeugt werden kann. Die kindgerechte Aufarbeitung der ressourcenschonenden Energiegewinnung, gefällt auch Erwachsenen. Und da gerade im Bereich der erneuerbaren Energien viele Innovationen zu erwarten sind, wird es künftig sicher immer mehr Spielsachen geben, die diese Innovationen aufgreifen und die Kinderwelt bunter machen. Wir dürfen gespannt sein.
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Biosiegel – Wann ist Bio Bio?
Seit Juli 2010 gibt es ein neues EU-weites Biosiegel für Lebensmittel. Die Idee dahinter: In ganz Europa sollen die Verbraucher nun erkennen können, wann ein Produkt den Anforderungen der EU entspricht und wann nicht.Angesichts der unzähligen Zertifizierungen und Siegel, die in Europa verwendet werden, ist eine Vereinheitlichung ein begrüßenswerter Gedanke. In diesem Zeichen wird sichtbar, was hinter den Kulissen schon längst zum Alltag gehört: Lebensmittel unterliegen sehr strengen und umfangreichen Europäischen Normen. So oft wie Europäische Richtlinien mit Stöhnen und langen Diskussionen begleitet werden, so gut ist es diesmal, dass eine Vereinheitlichung stattfindet. Der Verbraucher, der sich Gedanken über gesundes Essen macht, ist zu oft verunsichert und weiß nicht recht, was er guten Gewissens essen kann und was nicht. Das passiert erst Recht, wenn er im Ausland unterwegs ist.
Das Siegel ist die Konsequenz aus dem immer größer werdenden Nahrungs- und Umweltbewusstsein der Europäer. Mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren wird das neue Siegel nun weiterhin neben dem bekannten deutschen Biosiegel (siehe hier bei unseren Bio-Apfelringen) und den Entsprechungen der anderen europäischen Länder bestehen bleiben. Das Biosiegel ist den Verbrauchern bekannt und sie können darauf vertrauen, dass die Artikel mit diesem Zeichen bedenkenlos gegessen werden können. Das neue EU-Biosiegel entspricht den Anforderungen des alten Biosiegels und somit ist kein Verlust des Vertrauens zu befürchten. Schön, dass die hohen Standards, die übrigens in den letzten Jahren immer wieder angehoben wurden, nun auch europaweit garantiert sind.
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Erst angestaubt, dann ein Hit. Wackeldackel, Wackelelvis und Jägermeister
Den Wackeldackel gab es bereits lange, bevor dieses kleine filzbezogene Dackelimitat zum Werbemittel wurde. Neben gehäkelten Klorollenbezügen und grünen Jägerhüten, fristete der Wackeldackel eher ein angestaubtes und altbackenes Dasein. Doch dann kam Aral und setzte den kleinen Vierbeiner mit schwingendem Hals für einen Werbespot ein:In einem Ford Granada sitzen vier Metalfans, die zu Black Sabbath headbangen. Ein Servicemitarbeiter von Aral bietet verschiedene Serviceleistungen an und die vier „nicken“ jedes Mal, bis sie zuletzt den Kopf im Takt des Liedes schütteln. Zum Schluss ist der Wackeldackel auf der Hutablage zu sehen, der immer noch im Takt seinen Kopf schwingt.
Dieser Spot löste eine wahre Wackeldackel-Manie aus. Binnen kürzester Zeit waren die Wackeldackel in aller Munde. Das graue Image war verflogen. Innerhalb von acht Monaten nach dem Spot, soll der Wackeldackel rund eine halbe Million Mal verkauft worden sein.
Eine Weile später kam ein zweiter Spot, der ebenfalls mit einem wackelnden Autozubehör für Furore sorgte. Der Wackel-Elvis. Auch diesen Vertreter des Autokirsch gab es bereits vorher. Und obwohl bereits ein Spot mit “Wackler“ gelaufen war und auch der Elvis schon längst bekannt war, wurde wieder ein Erfolg daraus. Audi hatte den Wackel-Elvis herangezogen, um zu zeigen, dass der neue A4 durch seine stufenlose Schaltung nie wackelt und somit auch der Elvis still an der Frontscheibe hängen blieb. Nach dem Spot wurde Elvis 550.000 Mal produziert. Das Prinzip bei Dackel und Elvis war gleich. Ein Spaßartikel, der aus der Mode gekommen ist, wurde dank der Idee, die dahinter stand, zu einem Identifikationsartikel für die werbende Marke. Die enge Verknüpfung von Spot, Werbeartikel und Marke hat es ermöglicht, dass eine auffrischende Wirkung gegeben war.
Umgekehrt funktionierte das Prinzip bei Jägermeister. Hier wurde eine „Altherrenmarke“ mit einem neuen Image versehen und wurde so modern, dass mittlerweile etliche Merchandise-Artikel des Kräuterlikör-Herstellers aus Brunsbüttel verkauft werden. Die Auswahl geht von Schnapsglas über Hut bis hin zu Duschradio und Grill. Dass die Menschen gerne bereit sind Werbung zu tragen für ein Unternehmen zu tragen und zudem auch noch mehr Geld dafür investieren, hängt mit dem Image zusammen. Da ist Jägermeister eine kleine Meisterleistung gelungen. Ein entscheidender Punkt hierbei war die Änderung der Farbgebung. Die Markt war nämlich zunächst in grün gehalten.
