Facebook und Google sind keine emotionalen Marken der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Facebook und Google sind keine emotionalen Marken

Online-Marken ohne Emotionen

Laut aktueller Studie lösen die Top 2 der Online-Marken keine Emotionen aus: Google und Facebook. So hat die GMK Markenberatung in Köln 1.000 Menschen ab 14 Jahren nach ihren fünf Lieblingsmarken befragt. Unter den Genannten waren Größen wie BMW, VW, Audi und Mercedes ebenso wie Sony, Adidas, Nike, Apple und Aldi. Nicht genannt wurden Facebook und Google. Obwohl die Deutschen gern und viel auf den Plattformen surfen, verbindet sie mit beiden Marken eine rein rationale, statt emotionale Beziehung. Die GMK-Experten gehen soweit zu sagen, dass die Nutzer zwar von beiden Marken überzeugt sind, diese aber jederzeit wieder fallen lassen würden, sobald es „das nächste große Ding gibt“. Ähnlich ist es studiVZ bereits ergangen.

Was zur emotionalen Beziehung fehlt, ist das hautnahe Erleben der Marken. Wir alle kennen es aus unserem Alltag: Wir nehmen Lebensmittel in die Hand, befühlen den Stoff von Kleidung, testen die Tastatur eines neuen Notebooks und können uns im Autohaus stundenlang damit beschäftigen, in ein Fahrzeug einzusteigen, Lenkrad und Armaturenbrett zu befühlen und die Sitze zu testen. Kein Wunder also, dass die Haptik gerade in der Automobilbranche wichtiger Bestandteil der Markenbildung und entscheidender Kommunikationskanal ist. Vorreiter ist auch der Lebensmittelkonzern Nestlé, der u.a. das optimale Beiß- und Knabbererlebnis seiner Kekse genauestens analysiert.

Ziel der Unternehmen ist es dabei immer, die haptischen Erfahrungen mit dem eigenen Markenprodukt zu verknüpfen, damit sich der Kunde ebenso an sie erinnert wie an das Logo oder den Slogan. Entspricht der haptische Eindruck den Informationen über andere Sinneskanäle und erfüllt er damit die Erwartungen des Kunden, wird er das Kaufverhalten maßgeblich mitgestalten.

Schwieriger haben es Branchen, in denen die sinnliche Erfahrung der Produkte nicht gegeben ist. Bei Online-Marken beispielsweise, aber auch im Dienstleistungssektor. Um diese fehlende Erfahrung zu kompensieren, setzen laut Haptik-Experten Dr. Martin Grunwald gerade Versicherungs- und Finanzdienstleister zunehmend auf den Einsatz von haptischen Gegenständen und Werbeartikeln. Nimmt der Kunde diese an, geht er laut Grunwald bewusst oder unbewusst eine Verbindung ein und baut Vertrauen auf. Folgen hierauf überzeugende Informationen, ist ein wesentlicher Schritt zum Erfolg getan.



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