Mist Stick: Wenn Werbung ihre Zielgruppe verfehlt der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Mist Stick: Wenn Werbung ihre Zielgruppe verfehlt

Werbung und ihre Zielgruppen

Wenn eine Fluglinie mit dem Namen „Elend“ wirbt, oder der ausländische Geschäftspartner beim Blick auf das Gastgeschenk die Mundwinkel verzieht, ist wohl irgendwas schief gelaufen. Und tatsächlich rutscht es sich leicht aus auf dem weltweiten Parkett. Das gilt für Werbekampagnen ebenso wie für Give-aways. Wer international punkten möchte, sollte die Besonderheiten seiner Zielgruppe daher kennen und berücksichtigen. Nicht immer einfach, aber auch spannend!

Die Tücken einer internationalen Zielgruppe

Wir alle haben sicherlich schon über die eine oder andere weltweite Werbepanne geschmunzelt. So führte beispielsweise eine amerikanische Firma einen Lockenstab in Deutschland ein und wunderte sich, dass der „Mist Stick“ nicht gut ankam. Eine Bruchlandung legte auch die ägyptische Fluglinie hin, deren Name im Französischen „Elend“ bedeutete. Dass es neben der Sprache noch weitere länderspezifische Feinheiten gibt, bekam zudem eine amerikanische Firma zu spüren, die auf dem Etikett ihrer Baby-Nahrung mit dem Bild eines Säuglings warb. Klingt nicht dramatisch, führte in vielen afrikanischen Ländern aber zu Entsetzen. Da hier Großteile der Bevölkerung nach wie vor nicht lesen können, wird der Inhalt von Gläsern und Konserven eben auf dem Etikett abgebildet.

Bei internationaler Werbung sollte der Blick daher immer auf politische und rechtliche Gegebenheiten der Länder sowie kulturelle Besonderheiten der Zielgruppe gerichtet sein. Das gilt auch für eine Geschäftsreise ins Ausland und das hiermit verbundene Gastgeschenk. Wird ein solches Geschenk erwartet? Welche Preisklasse ist angemessen? Wo lauern die Do’s and Don’ts?

Welches Gastgeschenk nehme ich mit?

Ein paar Beispiele: Während Blumen bei uns ein gängiges und gern gesehenes Geschenk sind, symbolisieren sie in China ebenso wie Uhren Unglück. Landestypische Mitbringsel und auch Kitsch sind dagegen gern gesehen. Wichtig: Statt Artikel aus fernöstlicher Produktion lieber hochwertige europäische Marken wählen. Beim Auspacken ist vornehme Zurückhaltung angesagt.

Wer das erste Mal Geschäftspartner im arabischen Raum besucht, muss kein Geschenk mitbringen. Diese werden traditionell erst nach mehrmaligem Treffen überreicht. Das gilt auch für die Türkei. Praktische Mitbringsel oder edle Süßwaren in hochwertiger Verpackung

In Großbritannien, USA und Australien sind Geschenke kein Muss. Die Geschäftspartner vor Ort freuen sich jedoch über klassische Souvenirs, während die Südamerikaner gern auch Geschenke mit persönlicherer Note annehmen. Hier wieder Vorsicht mit Blumen, und auch der argentinische Wein schmeckt dem brasilianischen Geschäftspartner nicht ganz so gut. In Osteuropa sind Mitbringsel gern gesehen – es darf ruhig ein bisschen hochwertiger sein, gern alkoholische Getränke oder Markenartikel.

Weitere Tipps am besten in einschlägiger Literatur, aus dem Internet oder bei Experten holen. Last but not least lohnt ein letzter Check, welche Zoll- und Einfuhrbestimmungen für das jeweilige Reiseland gelten.



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