Best Practice: Wie verantwortungsvoller Umgang das Image von Unternehmen verbessert der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Best Practice: Wie verantwortungsvoller Umgang das Image von Unternehmen verbessert

Weizenaehren vor blauem Himmel

Wenn ein Bio-Laden sein Bio-Image in der Werbung nutzen will, ist das einfach. Schwieriger wird es schon, wenn beispielsweise eine Brauerei das gewissenhafte Verhalten für ihr Image einsetzt. Wie traditionsreiche Unternehmen auf die aktuellen Bedürfnisse nach Öko, Bio und Sozialverträglichkeit eingehen, haben wir hier einmal zusammengetragen.

Der Krombacher Regenwald ist wohl nicht nur den Fans von Günther Jauch ein Begriff. Die Brauerei hat durch wiederholte Kampagnen, bei denen es darum ging, einen kleinen Betrag des Produktpreises für die Aufforstung des Regenwaldes einzusetzen, ihr Image langfristig verändert. Diese Aktion hat sich gleich zweimal bezahlt gemacht: Kunden, die ihre Lebensmittel gern bewusst einkaufen, konnten auf diese Biermarke aufmerksam gemacht werden und viele Kunden, denen das bislang nicht so wichtig war, haben sich im Getränkemarkt bei der Wahl des Bieres eher für Krombacher entschieden. Trotz einiger Kritiken, die es gegeben hat, ist die Kampagne sehr gut gelaufen.

Doch wie sieht es aus mit Unternehmen, die nicht unbedingt ein Produkt herstellen, bei dem die Flaschen recycelt werden, das Produkt selbst lediglich aus Naturprodukten wie Wasser, Gerste und Hopfen besteht? Sind die Produkte besonders stark in der Kritik, dass sie umweltschädlich sein können, wird gerne mit dem CO2-Fußabdruck argumentiert. So gibt es beispielsweise ein besonders umweltfreundliches Büro bei der Telekom, BP hat sogar eine eigene Website eingerichtet, auf der jeder seinen eigenen CO2-Fußabdruck messen lassen kann und wer neuerdings einen Flug bei der Lufthansa bucht, kann sich überlegen, ob er freiwillig noch einen CO2-Ausgleich hinzubuchen möchte. Die Pauschale für den Flug wird dann an renommierte Organisationen, wie dem WWF, weitergegeben, die damit sinnvolle Projekte für den CO2-Ausgleich realisieren.

 

Wem diese Maßnahmen alle noch nicht weit genug gehen, der findet in England eine Agentur, die sich ganz und gar der ökologischen Werbung verschrieben hat und sich nur Werbemaßnahmen ausdenkt, die ausschließlich mit ökologischen Mitteln realisierbar ist. Da werden Adidaszeichen aus Buchsbaumhecke und weißem Kies geformt, Stempel in den Schnee gedrückt oder riesige Sandfiguren gebaut. Consulteria hat darüber bereits berichtet.

Wer sich nun aber fragt, warum die großen Unternehmen nach wie vor auf dieses Image setzen, obwohl doch verschiedene, renommierte Studien in 2006 und 2007, nachgewiesen haben, dass Öko und Bio in der Werbung nicht gut ankommen, denen kann schlicht nur gesagt werden, dass noch vor fünf, sechs Jahren das Empfinden in der Bevölkerung anders gewesen ist. Das zumindest lassen die stetig wachsenden Umsatzzahlen für nachhaltige Werbeartikel vermuten. Green Washing und unaufrichtiges Verhalten wird den Unternehmen offensichtlich deutlich seltener unterstellt. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Unternehmen tatsächlich mehr Geld und Kapazitäten investieren, um ihre Glaubwürdigkeit nachweislich mit Maßnahmen zu untermauern.



Ähnliche Artikel

Sorry, the comment form is closed at this time.