Chinas Binnenmarkt der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Chinas Binnenmarkt

Skyline am Wasser

Nahezu alles, was günstig produziert wird, kommt auch Asien. Unangefochtener Vorreiter der Billigproduktion ist China. Doch auch in China ändert sich was. Die industriereichen Gegenden des Landes der Mitte können Ihre Produktion zumeist nur mit den Wanderarbeitern bestreiten, die zu Millionen und Abermillionen durch das Land ziehen, weil sie in ihren Heimatregionen keine Anstellung finden.

Derzeit ist es aber so, dass die Politik in China den beginnenden Reichtum erkannt hat und die Arbeiter höhere Löhne einfordern können. Von diesem Recht machen die Arbeiter Gebrauch und verlangen mal 50%, mal 70% mehr Lohn. Steigerungen, von denen hierzulande niemand auch nur zu träumen wagt. Doch die chinesischen Industriellen gehen darauf ein. Sie wissen genau, dass die Arbeiter am kommenden Montag weitergewandert sind, wenn sie sich weigern die Löhne.

Mancherorts ist das auch schon passiert, sodass die Lieferungen beispielsweise nach Deutschland warten mussten. Ein weiterer Aspekt, der zu Verzögerungen beiträgt, ist die Pflicht eines chinesischen Herstellers Aufträge aus dem Inland vorrangig zu bearbeiten. Diese Pflicht kommt ebenfalls aus der Politik und ist begründet mit der Stärkung des Binnenmarktes.

Diese Regelung wurde im letzten Jahr eingeführt und zu der Drosselung des Exports kommt ein vermehrter Bedarf an Artikeln innerhalb Chinas hinzu. Das Land ist im Aufschwung. Für die Werbeartikel-Industrie heißt das konkret, dass langfristig geschaut wird, welche alternativen Standorte für eine günstige Produktion in Frage kommen und wie es ermöglicht werden kann, die Werbemittel auch preislich weiterhin attraktiv gestalten zu können.



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