Cool, wenn das Leben auf einmal spielerisch läuft der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Cool, wenn das Leben auf einmal spielerisch läuft

Frau mit Pokal im Vordergrund und jubelnde Menge im Hintergrung

Gamification heißt das Wort, das die Werbeindustrie erfunden hat, um zu beschreiben, wenn Elemente der Computerspiele in den Alltag übernommen werden. Game, das englische Wort für Spiel zeigt schon an, dass Alltagssituationen spielerisch angegangen werden. Genau gesagt meint Gamification die Wandlung täglicher Lebenssituationen in eine Art Spielzustand.

Vorstellen kann man sich das so: Ganz wie im Onlinegame kann ein normaler Mensch durch Sachen, die er in der nichtdigitalen Welt tut, Punkte und Auszeichnungen sammeln. Beispielsweise erhält man Punkte, wenn man via GPS des eigenen Handys den Ort auf einer Social Media-Plattform postet, den man gerade besucht. Wenn man das wiederholt tut, an verschiedenen und gleichen Orten, dann erreicht man beispielsweise eine Auszeichnung, wie „Stadthalter von …“ oder „Entdecker des …“. Auch der bekannte Schuhhersteller Nike, nutzt durch Nike+ Gamification. Diese Anwendung zählt die Schritte des Users und belohnt ihn für seinen Lauf.

Computerspiele-Hersteller glauben teilweise, dass diese Art der Vernetzung der On- und Offlinewelt die Art des Spielens der Zukunft darstellt. Die spielerische Vernetzung dient in wirtschaftlicher Hinsicht dazu, den Spieler an Marken oder Produkte zu binden. Dieser Trend spricht vor allem jene an, die mit Spielekonsolen und Onlinegames aufgewachsen sind. Der vermehrte Spieltrieb wird auf diese Weise befriedigt und die Marken erreichen ihre Zielgruppe, die durch die Vielzahl der Markenbotschaften wesentlich besser und intensiver.

In anderen Weg geht Volkswagen. „The Fun Theory“  versucht die Menschen zu einem besseren Verhalten im Alltag zu bewegen und macht lästige Alltagsdinge zu einem spaßigen Erlebnis. So wurde in einer Osloer U-Bahn aus einer normalen Treppe ein Piano mit Musik gemacht. Ziel war es, den Menschen die Treppe neben der Rolltreppe attraktiver zu machen und die Menschen dadurch zu mehr Bewegung zu animieren. Das hat funktioniert. Dadurch, dass jede Stufe beim Betreten einen Ton abgibt, wurde es attraktiver, den Weg nach oben über die Treppe zu gehen und nicht mehr die Rolltreppe zu benutzen.

Marken auf diese Weise präsentiert zu bekommen ist sehr attraktiv und es ist sicher leichter die Menschen für das eigene Produkt zu begeistern. In der Zukunft wird es bestimmt noch weitere Strategien, um spielerisch Markenbildung zu betreiben. Sehr cool!



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