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Es muss nicht immer Powerpoint sein

Gähnender Mann bei Präsentation

Powerpoint ist der Platzhirsch unter den Präsentationsformen. Es läuft auf fast jedem Rechner, ist einfach zu bedienen und lässt den Vortrag klar strukturieren. Möchte man sich von der Masse abheben, kann das Folie-für-Folie-Prinzip aber schnell langweilig werden. Welche Alternativen sich für die Unternehmensdarstellung anbieten, ist abhängig von Anforderungen, Thema, Anlass und Zeit. Neben webbasierten Programmen wie Prezi oder Sliderocket lohnt sich auch ein Blick auf alternative Präsentationsmethoden, z.B. die des Graphic Recording und die Stoppuhr-Vorstellung nach „Petcha Kutcha“.

Prezi, Sliderocket, Animoto: Tools aus der Cloud

Viele Alternativen zu Powerpoint stehen mittlerweile in der Cloud zur Verfügung. Vorteil der „Newcomer“ ist, dass man immer und überall auf die Präsentationsunterlagen zugreifen und sie gleichzeitig im Team bearbeiten kann. Darüber hinaus können sie schnell im Web veröffentlicht und per Link in den Social Media geteilt werden.
Sliderocket erinnert mit seinem Folienstil an Powerpoint und ermöglicht ebenso, Flash, Audio und Video in die Charts einzubinden. Als besonderes Feature können Zugriffszahlen und -dauer analysiert werden.
Animoto erlaubt, aus Fotos, Filmen und Musiktiteln professionelle Videoclips zu erstellen und wird daher zum Beispiel für Produktpräsentation eingesetzt.
Kreative Branchen und professionelle Redner arbeiten zudem gern mit Prezi. Das Programm unterscheidet sich optisch stark von Powerpoint. Der Anwender erstellt nicht mehrere Folien, sondern eine Art Whiteboard, auf der sich Texte, Fotos oder Videos frei platzieren lassen. Das Ergebnis ist in dreidimensionaler Form präsentierbar. Die einzelnen Elemente werden ähnlich wie bei Google Earth per Kameraschwenk eingezoomt – für flexible Redner sehr gut geeignet, zur Vorstellung komplexer Zahlenmodelle bieten sich eher andere Alternativen an.

Graphic Recording: Präsentation im Comic-Stil

„Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ lautet das Grundprinzip des Graphic Recording, in erster Linie noch ein amerikanisches Phänomen. Bei dieser Präsentationsform arbeitet der Referent ohne Folien. Stattdessen fasst ein professioneller Zeichner im Comic-Stil die wichtigsten Fakten und Argumente auf einer Leinwand zusammen. Ziel der Methode ist es, Aufmerksamkeit durch Visualisierung zu wecken, das Wissen grafisch festzuhalten und mitunter trockene Vorträge um ein emotionales Element zu ergänzen. Der Effekt hält auch nach der Präsentation an, wenn die Beteiligten zur Leinwand gehen, um sich die Zeichnungen aus der Nähe anzusehen. Wer als Unternehmen die Technik mitfilmt, kann die Inhalte gleich als Video in die eigene Website oder auf YouTube einbinden.

Petcha Kutcha: Reden mit der Stoppuhr

Vorträge sind oft zu lang. Irgendwo in der Mitte steigt man aus, lässt sich von den Hintergrundgeräuschen ablenken, oder tippt die erste Nachricht auf dem Handy. Wer Themen kurzweilig, prägnant und publikumswirksam aufbereiten möchte, kann die japanische Präsentationsmethode Petcha Kutcha ausprobieren. Bei dieser Vortragstechnik werden 20 Bilder á 20 Sekunden an die Wand projiziert und zwingen den Referenten somit, auf den Punkt zu kommen. Unbestrittener Vorteil: Jeder Vortrag dauert nur 6:40 Minuten, Sachverhalte werden auf das Wesentliche reduziert und haben dadurch oft einen größeren Unterhaltungswert. Nachteilig ist, dass sich die Methode nicht für jedes Thema eignet und eine hohe Konzentration erfordert, denn den Faden sollte man nicht verlieren.



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