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Europäische Fans bekennen mehr denn je Farbe

Schriftzug der EURO2012 mit den Landesfarben der Gastgeber

Der zweite Spieltag der EM hat noch nicht ganz angefangen und schon stehen die Fans in den Ländern Kopf. Waren noch vor Jahren vereinzelte Fähnchen das höchste der Gefühle, werden heute ganze Kostümveranstaltungen aus dem Public Viewings. Doch welche verrückten Ideen lassen sich die Leute in den Ländern eigentlich einfallen, um ihre Unterstützung zu zeigen? Was sind die kuriosesten Dinge, die es in Europa zu sehen gibt?

 

Gruppe A:

Die Russen: Pelz- oder Armeemütze auch im Sommer

Pelzmützen auch bei warmen Temperaturen scheinen den Russen nichts auszumachen. Neben der landestypischen Kopfbedeckung für den Winter, der Tschapka, sind aber auch Mützen im Stile der Armee, die tellergroß auf den Köpfen prangen, gern gesehen. Allerdings nicht in den gedeckten Farben des Militärs, sondern in den russischen Nationalfarben: rot, blau und weiß.

Die Tschechen: Ganz klassisch mit Trikot, Fahne und Schal

Weiß, blau und rot sind auch die Nationalfarben der Tschechen. Getragen wird alles, was gefällt. Besonders gut kommen allerdings die Schals an bei den Fans, denn die sind überall zu sehen. Die Tschechen mögen es wohl lieber klassisch.

Die Griechen: Gut gerüstet

Mit Tunika, Helm und Rüstung zeigen sich die Griechen bei den Spielen. Auch bei ihnen wird der nationale Zusammenhalt durch die Klischees noch gestärkt. Philosophen und Sparta scheinen Vorlage für die Verkleidungen zu sein, die ihre glorreiche Vergangenheit scheinbar am deutlichsten zum Ausdruck bringen.

Die Polen: Bei den Gastgebern feiert sogar der Hund mit

Als Gastgeber zeigen sich die Polen besonders freundlich. Polnische Brauereien bieten sogar Bier für die Hunde an, alkoholfrei versteht sich. Ansonsten wird alles, was weiß und rot ist, gemischt und angezogen. Nicht selten steht in großen Lettern Polska auf Shirts, Schals und Hüten.

 

Gruppe B:

Die Dänen: Bodypainting für Hartgesottene

Bei kaum einer anderen Mannschaft sieht man so viele Fans ohne Oberbekleidung, wie bei den Dänen. Das Volk aus dem Norden scheint keine Angst vor Kälte zu haben und bemalt lieber gleich die Haut als sich mit langen Stoffproblemen aufzuhalten.

Die Deutschen: Wir lieben unsere Helden

Nicht nur einmal hat eine deutsche Mannschaft ein derart großes Turnier gewonnen. Und an die Spieler kann sich ein wahrer Fan in Deutschland gut erinnern: Netzer, Müller, Beckenbauer, Rahn und Rummenigge. Die Auswahl ist groß und so sieht man in den Fanreihen nicht nur die Namen der aktuellen Spieler wie Gomez, Podolski, Schweinsteiger oder Lahm, sondern auch die der alten. Besonders gut kommen jene an, die sich mit entsprechender Perücke und einem möglichst originalgetreuen alten Trikot vor den Videobildschirm setzen.

Die Niederländer: Der Erzrivale ist orange

Bei den Oranjes fällt es nicht schwer die Fanunterstützung zu zeigen, denn schon allein die Farbe kann an Leuchtkraft und Signalwirkung nicht übertroffen werden. Die Nachbarn geben sich allerdings die allergrößte Mühe, mit ihrem Auftritt noch einen drauf zu legen. Neben den obligatorischen Frau-Antje-Mützen (natürlich auch für Männer), werden Windmühlen auf den Kopf gesetzt, Kuchen, Pudding und sonstige Lebensmittel in oranger Sonderedition ausgegeben oder ganze Straßenzüge in Orange geschmückt. Wer nicht zumindest Fähnchen und Wimpel an Haus und Auto hat, hält wohl nicht zur eigenen Mannschaft, so scheint es. Sogar die Städte machen mit, wie die Farbe des Brunnenwassers in Eindhoven zeigt; das ist – na klar – orange.

Die Portugiesen: Der beste Fangesang kommt von hier

Während die anderen Nationen sich in optischer Kreativität nur so überschlagen, bleibt es bei den Portugiesen für die Augen zwar eher schlicht – viel weniger Menschen setzen hier auf ausgefallene Outfits und bevorzugen schlicht die Trikots der Nationalspieler – dafür wird es akustisch um so ausgefeilter. In Schulen, Vereinen und in Freundesgruppen werden extra Proben eingelegt, damit der Fangesang sitzt. Dabei sind neben Nationalhymne und Fußballklassikern auch eigene Kompositionen zu finden.
 

Gruppe C:

Die Kroaten: Hier ist alles kariert!

Fast so leicht wie den Niederländern fällt es den kroatischen Fans, sich aus der Masse der Fans deutlich hervorzuheben, denn die Farben der Trikots sind rot-weiß-kariert, wie das Wappen in der rot-weiß-blau-gestreiften Flagge. So können einfach mit einem karierten Trikot bekleidete Menschen es schaffen, eine ganze Tribüne wie ein Schachbrett aussehen zu lassen.

Die Italiener: Bei jedem Wetter – die Sonnenbrille sitzt

Blaue Trikots oder Trainingsjacken, Fahne um die Schultern in rot-weiß-grün oder auch mit Perücke, ein Accessoire darf niemals fehlen: Die Sonnenbrille! Auch bei den Spielen verzichten die Zuschauer nicht auf den Schutz für die Augen. Ob man damit auch beim Public Viewing die Tore besser sieht, bleibt offen.

Die Spanier: Olé Olé Olé

Die Mannschaft aus dem Land von Flamenco und Tapas wird ebenfalls kräftig unterstützt. Hierzulande wird eher von der Ganzgesicht-Bemalung über Outfits im Stil eines Vasco da Gama, bis hin zu ausgefallenen Perücken alles in rot und gelb angezogen, was sich greifen lässt. Insbesondere die spanische Flagge – gerne auch mal mit schwarzem Stier drauf – dient nicht selten als Kleid, Tunika oder Rock, um die angemessene Jubelstimmung mitzubringen.

Die Iren: Mit Kleeblatt und orangen Hüten

Ganz im Zeichen des mystischen Gedankens ziehen sich die Iren Koboldkostüme an und tragen die orangen St. Patrick’s Day-Hüte. Auf keinen Fall fehlen darf das Kleeblatt, das diese geselligen Fans kennzeichnet.

 

Gruppe D:

Die Ukrainer: Alles geht

Beim zweiten Gastgeber sind die Farben hellblau und gelb. Damit sind sie kaum von den Schweden zu unterscheiden. Nur gibt es hier anstelle der Hörner Außerirdischen-Antennen auf dem Kopf, Samthüte oder blaue Gesichter, die an die Blue-Man-Group erinnern. Bunt und ausgefallen ist hier das Motto.

Die Franzosen: Vive la France!

Im Land der Mode hat man gleich drei Farben zur Auswahl, die in jedem Fall im Outfit integriert werden müssen: Blau, weiß und rot. Auch wenn die Mannschaft liebevoll nur „les bleus“ genannt wird, so zeigen sich die Fans zu allen drei Farben hingezogen. Blau-weiß-gestreifte bretonische Fischerhemden mit rotem Halstuch sind bei den Fans ebenso zu sehen, wie Indianer-Federn in blau-weiß-rot oder Hahnenmütze auf dem Kopf.

Die Engländer: For Queen and Soccer

In England sind Devotionalien des Königshauses das ganze Jahr zu bekommen und bei feierlichen Anlässen verkaufen sich die königlichen Artikel noch mal so gut. Das gilt auch, wenn es um Fußball geht. Masken mit Gesichtern von Charles oder der Queen werden aufgesetzt, dazu gerne kombiniert mit Kleid, weißen Handschuhen und üppigen Ringen oder wahlweise mit großen Ohren zum Ankleben. Wer es eher altmodisch mag, packt sich in ein Kreuzritterkostüm und trägt das rote Ritterkreuz auf weißem Grund.

Die Schweden: Wikingerhelme und blonde Zöpfe

Auch bei den Schweden erfüllt sich das Klischee: Wikingerhelme und blonde Zöpfen sind das Must-Have für die nordischen Fans. Die Trikots sind meist ganz in Gelb und die gelben Helme haben blaue Hörner. Nicht selten sind die Gesichter ebenfalls gelb mit blauem Kreuz bemalt.

Weitere Bilder zu den verrücktesten Fans finden sich hier: http://www.20min.ch/em2012/#showid=50048&index=0

http://www.bz-berlin.de/sport/em-2012/die-schoensten-fan-fotos-des-turniers-article1477874.html



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