Gute Partner: Originalität und Schlichtheit der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Gute Partner: Originalität und Schlichtheit

Laut oder leise? Originell kann beides sein

Reden wir über originelle Werbung, denken viele vielleicht als erstes an Sixt oder Astra, die ihre Produkte mit außergewöhnlichen und witzigen Anzeigen bewerben. Und schnell wird Originalität gleichgesetzt mit kreativen Agenturen, ungewöhnlichen Wortspielen, „lauten“ und mitunter provokanten Kampagnen. Trotz des zweifellosen Erfolges von Sixt und Astra zeigt der Blick auf verschiedene Weltmarken, dass Originalität durchaus viel Schlichtheit beinhalten kann.

Wort- und Bildmarke

Bei Wort- und Bildmarke ist die Sache einfach: Lange Slogans und detailreiche Logos wurden abgelöst durch eine kurze, einprägsame Sprache und ein auf das Wesentliche reduziertes Design (über Logos und Slogans im Wandel der Zeit haben wir bereits berichtet).
Dass die Originalität bei aller Schlichtheit im Fokus der Unternehmen steht, wird am Beispiel Apple deutlich. Der Multikonzern achtet peinlichst genau darauf, dass keine vergleichbaren Symbole zu seinem früher bunten, heute farblosen Logo auftauchen – ob direkte Konkurrenz oder kleines Café ist dabei zweitrangig.

Jingle

Auf Originalität setzen die Unternehmen auch beim Audio-Logo. Kurze und einprägsame Tonfolgen oder Melodien wie von T-Mobile, Audi oder McDonalds kann mittlerweile wohl jeder vorsingen oder zumindest der Marke zuordnen. Gerade diese Einfachheit und Erkennbarkeit macht die Jingles zu einem individuell mit der Marke verbundenen, und damit schützenswerten Markenbestandteil.

Anzeigen und TV-Spots

Geht es an die Werbung per Anzeigenkampagnen oder TV-Spots, beweisen die Marken unterschiedlichen Charakter. So werden im Automobilbereich meist auf konventionellem Wege Emotionen wie Freiheit, Sicherheit und Fahrspaß vermittelt. Aus der Reihe hervor sticht der deutsche Konzern Volkswagen, der bereits mit dem kleinen Darth Vader für den US-Passat sehr kreativ geworben hat und auch in aktuellen TV-Spots für die USA – hier treten sportliche Automodelle gegen Menschen an – auf ausgefallenere Originalität setzt.

Berühmte Persönlichkeiten

Bei Sportartikelhersteller Nike ist die Ausrichtung eher schlicht, aber einprägsam. Im Mittelpunkt der Medienpräsenz stehen der Wettkampf, die Qualität der Produkte, Siegeswille und außergewöhnliches Können. Originalität erhalten die Kampagnen insbesondere durch bekannte Persönlichkeiten. Fußballstars wie Christiano Ronaldo oder Ronaldinho waren bereits Aushängeschild der Marke.
Vergleichsweise „laut“ wirbt Apple. In der „Think different”-Kampagne präsentierte der Konzern Größen wie Albert Einstein, Gandhi und Pablo Picasso als kreative Vorreiter, in den „Switch”-Spots ließ er verschiedene Stars ihre Leidenschaft für den Mac bekunden und unter dem Motto „Get a Mac” nahm er auf witzige Weise Konkurrent Microsoft auf die Schippe.

Ob Originalität außergewöhnlich oder schlicht, laut oder leise vermittelt wird, hängt also letztendlich immer von Kommunikationskanal, Thema, Zielgruppe und Markenphilosophie ab. Dabei bergen ausgefallene bzw. provokante Ideen größere Risiken, anzuecken. Im letzten Jahr zum Beispiel erfuhr dies die österreichische T-Mobile Tochter, die ihren Spot wieder zurückzog, weil sich dort Christkind und Weihnachtsmann wegen eines Handy-Tarifs prügelten.



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