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Johannes – Ausgebildet, um Katastrophen zu meistern

Johannes der Rettungssanitäter

Summend vibriert das Handy auf dem Tisch. Johannes meldet sich. Es ist sein Zugführer. Es wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden und darum müssen jetzt drei Pflegeheime im Umkreis evakuiert werden. Johannes weiß Bescheid. Ruhig zieht er seine Jacke an und macht sich auf den Weg. Johannes ist ausgebildeter Katastrophenschutzhelfer vom Malteser Hilfsdienst und unser Mitarbeiter.

Bei Vorfällen, wie dem Fleigerbombenfund im Januar, kümmert Johannes sich um die so genannte Fluchtburg. Fluchtburgen sind Orte, wie Schulen, Stadthallen oder Rathäuser, die genügend Platz und viele Räume haben, um im Notfall schnell umfunktioniert zu werden. Konkret hilft er bei der Koordinierung, der Umfunktionierung der Räume, der Evakuierung und Erfassung der Menschen oder auch mal beim Sandsacktragen, wie es im Falle einer Sturmflut passieren kann.

40 Stunden pro Monat hat Johannes im letzten Jahr im Schnitt mit seinen beiden Funktionen als Katastrophenschutzhelfer und Einsatzsanitäter der Malteser verbracht. Da drängt sich die Frage auf, warum er das tut. „Die Arbeit bei den Maltesern bereitet mit einfach Spaß. Ich erlebe sehr viel und außerdem interessiert es mich, was zu machen ist, wenn eine Katastrophe ausbricht.“ Bei den Einsätzen im letzten Jahr hat er fast alle Heimspiele des HSV betreut, war beim Depeche Mode-Konzert und ist Streife beim Hanse-Marathon gelaufen. Ein besonderes Erlebnis war für ihn, als seine Teamkollegen und er bei einem Herzinfarkt reanimiert haben und er mitgeholfen hat ein Leben zu retten.

Zu den Maltesern ist er ganz klassisch gekommen. Ein Freund war bereits bei den Maltesern und hat positiv davon berichtet. Eines Abends ist er dann einfach zu einem „Zugabend“ (ein Zug ist eine Gruppe, die für einen begrenzten lokalen Bereich zuständig ist. Auf den Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht, Planungen gemacht und Weiterbildungen veranstaltet) mitgegangen. Das ist mittlerweile drei Jahre her. Seine anfänglichen Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet. Er ekelt sich nicht und bleibt routiniert, auch wenn die Verletzungen mal größer sind.

Wir von Giffits freuen uns darüber, dass jemand in unserem Team immer den geschulten klaren Kopf behält, egal ob wir mit außergewöhnlichen oder den alltäglichen Katastrophen kämpfen.



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