Knallrote Männer und halbe Pizzen: Die Werbeideen der Startups der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Knallrote Männer und halbe Pizzen: Die Werbeideen der Startups


Wer ein Unternehmen gründet, hat alle Hände voll zu tun. Das Kapital ist meist eingeschränkt, die Käufer kennen Marke und Produkt noch nicht und die Pressekontakte müssen erst mühsam aufgebaut werden. Viele Jungunternehmer lassen in diesem Moment ihrer Kreativität freien Lauf. Mit witzigen Aktionen machen sie auf sich aufmerksam und greifen dabei mitunter zu unkonventionellen Ideen und kreativen Werbeartikeln. Drei Beispiele gibt’s hier:

Morph Suits verteilen Werbeartikel

Im September eröffnete die schwedische Newsroom-Plattform „Mynewsdesk“ ein Büro in Berlin –  und schickte hierfür Männer in knallroten Morph Suits durch die Stadt. Fünf Tage lang zog das leuchtende Team durch die Straßen und besuchte Startups, Inkubatoren und Venture Capitalists, um sich als neues Unternehmen auf dem deutschen Markt vorzustellen. Mit im Gepäck: Verschiedene Werbeartikel, Süßigkeiten und eine Einladung zum firmeneigenen Mynewsdesk Breakfast Talk.

Gratis-Box mit Tampons

In Foren skeptisch diskutiert, aber durchaus erfolgreich, ist der Service des 2012 gegründeten Projekts „Tampon for you“. Die beiden Gründerinnen machten es geschickt und holten gleich mehrere Unternehmen mit der Zielgruppe „Frauen“ ins Boot. Die Idee: Damen, die sich online registrieren, erhalten einmal im Monat eine kostenlose Box, gefüllt mit den Hygieneartikeln und bedruckt mit der Werbebotschaft der Kooperationsfirmen wie „Wax in the City“ und „Blume2000.de“. Wer anschließend noch Feedback zur Werbeaktion gibt, erhält prompt die nächste Gratis-Box, gesponsert von einer neuen Marke.

Pizzabote im Türspion

Halbe Sachen machte das Internet-Portal Groupon. 2011 verschickte das junge Unternehmen eine Pizzaschachtel an ausgewählte Vertriebsmitarbeiter in verschiedenen Unternehmen. Wer die Schachtel öffnete, fand eine halbe Pizza, garniert mit dem Spruch „Kei Bock me uf halbi Sachä?“ Dazu gab es einen Link zur Karriereseite. Apropos Pizza: Ein Pizzadienst in Peru überraschte seine potenzielle Kundschaft mit einem perfekt positionierten Flyer an der Wohnungstür. Wer durch den Spion guckte, dachte, es stünde ein echter Pizzabote davor. Ob die Idee wirklich erstmals in Peru entstand, kann nicht mehr eindeutig bewiesen werden, denn mittlerweile werben einige Dienstleister mit dieser Idee. Selbst das Großunternehmen Otto startete schon eine ähnliche Aktion, nur wartete hier kein Pizzalieferant, sondern das Katalogmodel vor der Tür.



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