Knusper, klick und knack: Der Ton macht das Produkt der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Knusper, klick und knack: Der Ton macht das Produkt

Genussmittel sind Vorreiter in Sachen Sounddesign

Beim Plopp des Bierverschlusses freuen wir uns auf ein kühles Flensburger, das leise klickende Rädchen ist typisch für den iPod, und die Synchronstimme von Tom Hanks könnten wir mit geschlossenen Augen erkennen. Töne sind Teil der Markenwahrnehmung, unabhängig von Produkt oder Branche. Viele Werbeexperten machen sich dies zunutze und geben ihrer Marke eine akustische Visitenkarte, die weit über das Telekom „di-di-di-di-di“ und den Haribo-Song hinaus reicht.

Audi, Porsche und Harley klingen anders

Autos gehören zu den Pionieren. Motor, Tür und Blinker werden bis ins kleinste Detail designed, um unabhängig von den technischen Eigenschaften mit ihren Sinnesreizen zu überzeugen. Dem Fahrer ist es nämlich keineswegs egal, wie sein Audi, Porsche oder seine Harley klingt. Vermitteln die Begleitgeräusche erwartete Eigenschaften wie Qualität, Sicherheit, Freiheit oder Komfort, entsteht ein Gesamterlebnis, das sich positiv auf die Markenwahrnehmung auswirkt.

Das Knuspern, wenn das KIT KAT bricht

Auch in der Lebensmittelindustrie macht der Ton die Musik. Aus der Werbung wissen wir, wie ein KIT KAT beim Auseinanderbrechen klingt. Dieses knusprige Geräusch wiederholt sich, sobald wir den Schokoriegel aus seiner Hülle holen und teilen – ein Klang, der unverwechselbar mit der Marke verbunden, und auf den das Waffelrezept abgestimmt ist. Ähnlich ist es bei Pringles, die passend zum Slogan ein „Popp“ hören lassen, wird die zylinderförmige Chipsdose geöffnet. Beim sprudelnden Felsquellwasser, den raschelnden Kellogs Cornflakes und dem prickelnden Prosecco gilt das gleiche: Der Klang kommt nicht aus der Natur, er ist Werk professioneller Sounddesigner.

Ohr ist wichtiges Sinnesorgan in der Kommunikation

Verwunderlich ist dieser Einsatz nicht, ist das Ohr doch neben Auge wichtigstes Sinnesorgan für die Kommunikation. Es ist geeignet, Aufmerksamkeit und Emotionen bei den Konsumenten zu wecken sowie Erinnerungswerte zu schaffen. Abgestimmt mit Bild- und Wortmarke transportieren die akustischen Signale die Werbebotschaft, lassen ein einheitliches Bild entstehen und unterstützen so das Markenimage.
An Bedeutung gewinnt die akustische Markenführung, je enger das Produkt mit dem Konsumenten in Berührung kommt bzw. dessen Eigenschaften per se vom Klang abhängig sind. Elektrische Zahnbürste, Fön und Haarspray beispielsweise werden nah am Körper genutzt und sind daher akustisch ausgefeilt. Kino- und Filmschauspieler überzeugen durch ihren Charakter, der nicht zuletzt durch die Stimme geprägt wird. Viele Hollywood-Größen besitzen in Deutschland feste Synchronstimmen. Würden wir Tom Hanks oder Robert de Niro plötzlich mit anderer Stimme hören, wären wir irritiert.

Ungenutzte Potenziale und neue Kanäle

Das Einsatzgebiet von Klängen in der Werbung ist vielfältig, nahezu unerschöpflich. Interessant ist die künftige Entwicklung in vergleichsweise ungenutzten Bereichen, zum Beispiel dem Regions- und Stadtmarketing. Oder wen überkommt nicht ein leises Fernweh, wenn er das Läuten des Big Ben in London, heulende Polizeisirenen in New York oder wahlweise Kuhglockengeläut aus den Alpen hört?
Ebenso spannend sind Potenziale in der ganzheitlichen akustischen Markenführung, die neben bekannten Kanälen wie Online-Portalen, TV-Spots, Events, Give aways und Co. auch zunehmend mobile Kommunikationswege wie Apps umfasset.



Ähnliche Artikel

Sorry, the comment form is closed at this time.