Lachen ist gesund. Auch in der Werbung? der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Lachen ist gesund. Auch in der Werbung?

Squeezie in Form des Dachdeckers "Bert"

Letzte Woche war in den Medien zu lesen, dass Werbespots, die lustig sind, zwar gern gesehen werden, den Kunden aber nicht zum Kauf animieren. Um einen Kaufwunsch beim Kunden auszulösen wären wohl doch die sachlichen Spots effizienter. Nun stellen sich die berechtigten Fragen, gilt das für alle Arten der Werbung? Und was will ich mit meiner Werbung erreichen? Oder liegt es an der Qualität des Humors, der gezeigt / genutzt wird?

Grundsätzlich unterscheiden sich Fernsehwerbung und Werbeartikel durch die Art der Konsumierung. Der Konsument schaut sich einen Spot an. Jede Interaktion, wie aufstehen und gehen oder wegschalten, wäre kontraproduktiv. Ein Werbeartikel hingegen ist ein Gegenstand, der zum Gebrauch einlädt. Hier werden andere Regionen des Gehirns angeregt und führen dazu, dass der Mensch intensiver wahr nimmt. Außerdem ist ein Werbespot eine stetige gleichbleibende Wiederholung, was beim Gebrauch eines Werbeartikels nicht sein kann. Tageszeit, Umfeld und Situationen ändern sich, sodass es zwar zu einer Wiederholung kommt, allerdings mit veränderten Bedingungen und dadurch wird der Lerneffekt erhöht, denn mehrere Verbindungen werden mit dem Gegenstand geknüpft.

Die Frage, was will ich mit meiner Werbung erreichen, wird sicherlich durch die meisten Verkäufer gleich beantwortet werden: Verkaufen. Aber auch hier gibt es verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Eine seriöse Bank, die bereits seit Jahrzehnten etabliert ist, muss anders betrachtet werden, als ein junges Unternehmen, das sich im Bereich der neuen Medien erst noch einen Namen machen muss. Wenn es um das eigene Geld geht und die Altersvorsorge, werden die meisten Kunden jeden Humor vermissen lassen, denn es geht um die eigene Existenzgrundlage. Der Bereich neuen Medien ist völlig anders. Hier gibt es einiges zu entdecken und auszuprobieren und ein junges Unternehmen wird sich in der Fülle der Konkurrenten behaupten müssen. An dieser Stelle ist Auffallen Pflicht, um sich abzuheben und dem Kunden im Gedächtnis zu bleiben. Hier kann Humor sehr wohl zum Ziel führen.

Die letzte Frage, nach der Qualität des Humors, geht wieder verstärkt auf die Kundenwünsche ein. Nicht alle Menschen mögen den gleichen Humor. Die Bandbreite zwischen albernem Slapstick und feinsinniger Doppeldeutigkeit ist riesig und ebenso riesig sind die Unterschiede bei den Menschen. Darum ist es bei Spots im Fernsehen auch schwieriger, den richtigen Ton zu treffen, denn die so genannten Streuverluste sind groß. Streuverluste bei Werbeartikeln kann man minimieren. Wenn man den Kunden nicht persönlich kennt, so gehört er oder sie zumindest garantiert der eigenen Zielgruppe an. Ob sich daraus eine humoristische Vorliebe ableiten lässt, kann nur im Einzelfall gesagt werden.



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