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Leitthema: Fußball-WM

Logobild Fussball-WM der Männer

In unserem Leitthema widmen wir uns in den kommenden zwei Wochen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014™, die in diesem Jahr in Brasilien stattfinden wird. Eines der größten sportlichen Einzelereignisse wird wieder ein Spektakel der Superlative und weltweit Milliarden Fans vor die Fernseher und auf die Public-Viewing-Plätze bannen.

Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist das wichtigste und größte Fußball-Ereignis und Milliarden Fans fiebern auf das sportliche Mega-Event hin. Alle vier Jahre kämpfen mehrere Nationen um WM-Pokal. Bisher gelang es nur Brasilien diese Auszeichnung fünf Mal zu gewinnen. Dicht gefolgt von Italien, die den Siegerpokal bereits vier Mal ins eigene Land holen konnten. Deutschland steht bisher mit drei Weltmeisterschaften auf dem dritten Platz.

Als erstes offizielles Spiel zwischen zwei Vertretern eines nationalen Verbandes gilt das Spiel zwischen Schottland und England am 30. November 1872. Auch wenn sich kurze Zeit später weitere Verbände gründeten, dauerte es noch bis ins Jahr 1930, bis die erste Weltmeisterschaft in Südamerika ausgetragen wurde. Gewonnen hat damals die Heimmannschaft aus Uruguay, die sich im Finalspiel gegen Argentinien 4:2 durchsetzen konnte.

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Seit der ersten Weltmeisterschaft 1930 gewann das Spiel um die höchste Auszeichnung im Fußball immer weiter an Bedeutung. So hat beim Finale der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fast die Hälfte der Weltbevölkerung am Fernseher zugeschaut. In Deutschland hält das letzte WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien den Allzeit-Rekord mit über 31 Millionen Zuschauern.

Im Laufe der Jahrzehnte wuchsen nicht nur die FIFA, die die Weltmeisterschaft organisiert, sondern auch die Stadien und die Anforderungen an die Spieler. Mittlerweile ist die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ ein Großereignis, dass in Bezug auf die weltweite Bedeutung mit den Olympischen Spielen auf Augenhöhe ist.

Großereignisse mit Schatten

Erstaunlicherweise wurde und wird die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™, weniger für Proteste benutzt. Anders sah es da zu Beginn der Olympischen Winterspiele in Russland aus. Zuletzt wurde selbst Google politisch und hatte das Starseitenbild „Doodle“ in Regenbogenfarben eingefärbt. Die Farbkombination kommt nicht von Ungefähr. Die bunte Farbkombi steht seit Jahrzehnten für die Schwulen- und Lesbenbewegung. Google bezog hier eindeutig Stellung gegen die Missstände in Russland und das von Putin initiierte Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“, das weltweit einen Sturm der Entrüstung auslöste. Verständlich, da in Russland eine gewisse sexuelle Apartheid herrscht, auch wenn zugesichert wurde, dass ausländischen schwulen und lesbischen Sportlern, die in den kommenden Wochen um Medaillen kämpfen nichts geschehen würde.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer werden solche Proteste für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit weitgehend ausbleiben. Es ist nicht damit zu rechnen, dass auf Missstände hingewiesen wird. Zugegeben, Brasilien als Austragungsort ist nicht Russland. Das Latein-Amerikanische Land Brasilien ist eher mit Westeuropa vergleichbar. Repressalien sind hier kaum zu befürchten. Dennoch gab es 2013 massive Proteste gegen Maßnahmen, die eindeutig auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft zurückzuführen sind.

Die „20-Cent-Revolution“

Für ein vorübergehendes Aufsehen sorgte u.a. die sogenannte 20-Cent-Revolution. Die Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr wurden im Zuge des Ausbaus und Modernisierung der Streckenlinien um 0,20 Centravos von 3,00 auf 3,20 Real (ca. 0,06 €) erhöht. Gefordert wurde eine kostenlose Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Aber auch bereits die Tatsache, dass die brasilianische Regierung Milliardenausgaben für die Errichtung der notwendigen Stadien und Infrastrukturen genehmigt hatte, sorgte für massive Proteste in der Bevölkerung. So gingen am 17. Juni 2013 über 200.000 Menschen auf die Straße und machten ihrem Unmut lautstark zum FIFA-Konföderationen-Pokal Luft. In weiten Teilen der Bevölkerung sind die massiven finanziellen Ausgaben nicht zu rechtfertigen. Ebenfalls wurde kritisiert, wie die Polizei teilweise mit massiver Gewalt gegen die Demonstranten vorging.

Fraglich allerdings bleibt immer noch, ob solche Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften überhaupt einen nachhaltigen Effekt in der jeweiligen Region haben. Anstatt Ausgaben in Milliarden Höhe zu bewilligen, damit Sportstätten für einen kurzen Zeitraum und in Rekordzeit hochgezogen werden können, sollten laut Kritikern die Gelder für eine nachhaltige Investition in Bildung und Infrastruktur getätigt werden.

Von offizieller Seite wird erwartet, dass die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™, ein friedliches Fest der Nationen wird. Unterm Zuckerhut wird vom 12. Juni an um die begehrteste Auszeichnung im Fußball gespielt. Insgesamt werden 32 Nationalmannschaften von allen Kontinenten gegeneinander antreten. Die größte Gruppe bilden hier 13 europäische Nationen.

Erstes Spiel der Deutschen am 16. Juni

Die deutsche Nationalmannschaft um Trainer Jogi Löw befindet sich in Gruppe G und wird das erste Spiel am 16. Juni gegen Portugal bestreiten. An diesem Tag werden sich hierzulande tausende Fans das Spiel entweder mit Freunden und Bekannten vor dem Fernseher oder in der Masse auf sogenannten Public-Viewing-Plätzen treffen, um gemeinsam auf riesigen Leinwänden die Partie anzusehen.

Wir werden bereits in dieser und der nächster Woche die WM in Brasilien und den Fußball als allgemeines Thema behandeln. Folgende Themen werden wir in den kommenden zwei Wochen behandeln:

  • Fußball: Public-Viewing begeistert die Massen
  • Schalalalaaa: Die Geschichte der Fanartikel im Fußball
  • Fußball: Fanartikel weltweit
  • Entwicklung des Fußballs : Vom Leder zur Hightechkugel
  • Tischfußball: WM in klein


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