Luftballons: Lieder, Rekorde und ein wenig unnützes Wissen der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Luftballons: Lieder, Rekorde und ein wenig unnützes Wissen

Luftballons

Luftballons gehören zu den am meisten eingesetzten Werbeartikeln. Sie werden im Wahlkampf verteilt, schmücken bei Neueröffnungen die Geschäfte oder kommen auf Messen zum Einsatz. Und immer wieder regen sie die Fantasie an. Sei es, dass 99 von ihnen im Zuge der Neuen Deutschen Welle ihr eigenes Lied bekamen, Luftballons schon gegen ein Haus eingetauscht oder für so manchen Rekord und modische Zwecke genutzt wurden. Beste Gelegenheit für uns, zehn Geschichten rund um die Werbemittel Luftballons zu erzählen.

1) Luftballons als leichte Starthilfe

Die Tragkraft eines einzelnen Luftballons mit Helium beträgt etwa 6 bis 7 Gramm. Als kleine Starthilfe können sie trotzdem gut und gerne eingesetzt werden, beispielsweise um einen Drachen steigen zu lassen.

2) Rekordversuch: Von Oregon nach Idaho

Es ist gerade mal fünf Jahre her, dass einem Amerikaner ein Rekordversuch mit 150 Helium Luftballons gelang. Er band sie an einen Gartenstuhl, setzte sich selbst darauf und flog 380 Kilometer weit von Oregon nach Idaho. Auf die Erde kam er, indem er einzelne Luftballons mit dem Gewehr abschoss.

3) Und noch einer …

Luftballonwettbewerbe gibt es viele, doch welcher ist rekordverdächtig? Der größte Luftballon-Massenstart aller Zeiten fand Mitte der 90er Jahre in England statt, zur Premiere des Disneyfilms Aladdin. Damals stiegen 1.592.744 Helium Luftballons gleichzeitig in den Himmel auf.

4) 99 Luftballons entstand auf Stones-Konzert

Luftballons gehören wohl zu den wenigen Werbeartikeln, über die bereits ein Lied geschrieben wurde. Doch wie kam es zum Welthit? Die Idee hatte Nenas Band-Gitarrist Anfang der Achtziger bei einem Rolling Stones-Konzert in West-Berlin. Als große Mengen Luftballons in den Himmel gelassen wurden, fragte sich der Musiker, was passieren würde, wenn sie über die Grenze nach Ost-Berlin treiben und dort eine Paranoia auslösen würden.

5) Den Luftballon gibt’s seit 1824

Der erste Gummiballon wurde von einem Londoner Professor 1824 während eines Experimentes hergestellt. Aus Rohgummi schnitt er zwei runde Flächen, legte sie aufeinander und drückte sie an den Rändern zusammen. Innen war der Luftballon mit Mehl bestäubt, um ein Aneinanderkleben der Flächen zu verhindern. Der Ballon dehnte sich stark aus, wurde transparent und schwebte zur Decke.

6) Käufer mussten selbst ran

Bereits ein Jahr nach dieser Erfindung wurden schon die ersten Luftballons verkauft. Anders als heute, wo die Ballons fix und fertig erhältlich sind, mussten die Besitzer ihre Luftballons zu Hause jedoch erst aus Rohgummimasse und mittels einer Spritze herstellen. Diese Variante gab es übrigens noch Anfang der 90er Jahre als Kinderspielzeug.

7) Luftballon legte Athener Airport lahm

In Griechenland legte ein Luftballon für eine knappe Stunde den Luftraum des Athener Flughafens lahm. Nachdem der Werbeartikel mit einer Stromleitung kollidierte, hatten die Fluglotsen alle Hände voll zu tun. Folge: Es gab einige Verspätungen bei Start und Landung.

8) Kunst aus Luftballons

Luftballons regen nicht nur den Spieltrieb, sondern auch die Fantasie an. Neben den bekannten Künstlern, die Tiere und Figuren aus den Werbeartikeln knoten, machen selbst Mode-Designer vor den Luftballons nicht halt. Sie entwerfen aus ihnen so manches Partyoutfit oder Ballkleid.

9) Unnützes Wissen: Warum kleben Haare am Ballon?

Kleine Exkursion in die Wissenschaft: Beim Reiben eines Luftballons am Kopf wandern Elektronen – negativ geladene Atomteilchen – von den Haaren zum Ballon. Viele Wissenschaftler vermuten, dass sich Luftballon und Haar so jeweils unterschiedlich aufladen, der Ballon negativ und das Haar positiv. Weil sich positiv und negativ anziehen, bleiben die Haare am Ballon kleben.

10) Tausche Luftballon gegen Haus

Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt derzeit ein 18-jähriger Schüler aus Flensburg: Mit Hilfe einer Tauschkette will er einen Luftballon in eine Immobilie verwandeln. Den Luftballon tauschte er bereits gegen ein Zangenmesser, das gegen eine Videoschnittsoftware und diese wiederum gegen ein Fahrrad. Eine Aktion, die auch Unternehmen für ihre Werbung nutzen, indem sie als Tauschpartner oder Sponsor auftreten.



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