Mac Gyver – Faszination für Alleskönner der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Mac Gyver – Faszination für Alleskönner

Grossaufnahme einer Flex in Aktion

In den Achtziger Jahren gab es die Fernsehserie „Mac Gyver“. Der gleichnamige Held der Serie konnte mit Geschick, naturwissenschaftlichem Wissen und ein paar Gegenständen, Gerätschaften bauen, die der Actionheld zur Rettung von anderen oder sich selbst gebrauchen konnte. Die Serie, die 1985 an den Start ging, wollte einen Actionhelden zeigen, der nicht durch Waffen oder Gewalt ans Ziel kommt, sondern durch Klugheit und Einfallsreichtum und immer zugunsten anderer handelt. Doch während Mac Gyver sich großer Beliebtheit erfreute, hätten wir wohl große Schwierigkeiten, einen Helden, der nur das Gutmenschentum im Auge hat, spannend zu finden. Was macht den Unterschied? Warum mögen wir Alleskönner, nicht aber Alleswisser?

Anders als ein Alleskönner, wie Mac Gyver, sind Alleswisser eher unbeliebt. Die wandelnden Lexika halten einem permanent den Spiegel vor und geben das Gefühl, man selbst sei unwissend und unzulänglich. Das mag niemand gern. Woran liegt das, dass der Alleskönner Mac Gyver nicht auf diese Weise gesehen wird? Grundsätzlich wären wohl auch die Alleskönner eher unsympathisch in unseren Augen. Sie sind nämlich ebenso, wie die Alleswisser in der Lage uns unfähig aussehen zu lassen. Das Geheimnis von Mac Gyver ist: nicht Perfektionismus, sondern Improvisation macht den Unterschied. Dinge, die perfekt sind, erscheinen uns langweilig und stoßen eher ab, als dass sie anziehend wirken. Mac Gyver ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass wir fasziniert sind vom Können, solang es uns – salopp gesagt – nicht alt aussehen lässt. Mac Gyver verwendet keine hochtechnischen Gerätschaften oder trägt eine spezielle Ausrüstung, er nutzt Stifte, Büroklammern oder andere Alltagsgegenstände, die zufällig vorhanden sind.

Übertragen auf die Werbung heißt das nicht, dass Werbung improvisiert wirken soll, es heißt viel mehr, dass eine perfekte Werbefamilie ohne Makel zwar hübsch aussieht, aber eben auch Widerwillen hervorrufen kann. Geht allerdings eine Kleinigkeit schief oder ist irgendein Detail doch nicht so perfekt, dann sind wir eher geneigt, die Familie sympathisch zu finden. Ein kleines bisschen unperfekt ist darum genau das, was uns gefällt und beliebter macht.



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