Skat, 1000, schwarzer Frosch – roter Frosch – die Welt spielt Karten der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Skat, 1000, schwarzer Frosch – roter Frosch – die Welt spielt Karten

Kartenspiel mit Eichelmotiv

Es spielt keine Rolle ob man in einer Berghütte in den Alpen ist oder auf der Dachterrasse in Berlin-Mitte. An geselligen Abenden mit Familie, Freunden oder sogar Fremden; überall werden Karten rausgeholt und gemeinsam gespielt. So nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest der Welt. HIer wird der Siegeszug des handlichen Papp-Stapels in einer exemplarische Reise um die Welt dargestellt:

Deutschland: Spielen kleine Kinder mit, sind Schwarzer Peter (eigenes Kartendeck) oder Maumau (französisches Blatt, 32 Karten) noch immer die Klassiker. Unter Erwachsenen hängt es oft auch von regionalen Vorlieben ab, ob Schnapsen, Schafskopfen, Doppelkopf oder Skat gespielt wird. Außerdem sollte auch die richtige Anzahl Karten vorhanden sein. Ist das normale 32-Skatblatt vorhanden, sind Doppelkopf und Schafskopf schon nicht mehr möglich, denn Doppelkopf braucht 40 Karten (2 Decks mit 10, Bube, Dame, König, As) und beim Schafskopf stimmt zwar die Anzahl der Karten, es wird allerdings mit einem bayrischen Blatt gespielt und nicht mit einem französischen. Wie ernst das zu nehmen ist, sieht man der stetig wachsenden Zahl von Internetportalen und Turnieren, die jedes einzelne Spiel hat.

Russland: Viele östlichen Länder (Kasachstan, Litauen Polen, Russland, Ukraine und Weißrussland) sind sich einig, dass sie eine der Varianten von 1000 spielen wollen, wie das Spiel in Russland heißt. Gespielt wird zu dritt, wobei auch ein vierter Mitspieler möglich ist, wenn reihum einmal ausgesetzt wird. Benötigt wird ein Stapel mit 24 Karten (Neun bis As). Jeder Spieler hält sieben Karten in der Hand, die restlichen drei liegen in der Mitte. Wer König und Dame einer Farbe hat, kann doppelte Punkte kassieren und kommt somit schneller ans Ziel, die 1000 Punkte zu erreichen.

China: Gong Zhu heißt soviel wie „Jag das Schwein“ und dabei darf man sich sowohl die Pikdame als auch den Verlierer des Spiels als Schwein vorstellen. Durch das Aufspielen von Pikkarten wird versucht, die Pikdame herauszulocken. Gelegentlich geht der Spaß bei den Chinesen soweit, dass der Verlierer unter dem Tisch krabbeln muss, um wie ein Schwein auf allen Vieren zu laufen. Für dieses Spiel ist ein französisches Deck mit 52 Karten geeignet.

Thailand: Das wohl meist gespielte Spiel in Thailand heißt „schwarzer Frosch – roter Frosch“ (oder Varianten davon) bei dem vier Spieler meist um Geld spielen. Die Farben schwarz und rot zeigen bereits, dass die Unterteilung Kreuz, Pik, Herz und Karo nicht benötigt wird, sondern nur die zwei Grundfarben zum Tragen kommen. Die roten Karten sind wertlos und bei den schwarzen Karten gibt es je nach Kartenwert unterschiedliche Punkte. Aus dem Deck von 52 Karten werden 24 an die Spieler verteilt. Spielen zwei Personen, bekommt jeder zwölf, wird zu viert gespielt erhält jeder sechs Karten.

Australien: Australiens Nationalspiel heißt 500; ein Spiel das ursprünglich in den USA erfunden wurde. Bis zu sechs Personen mit je 10 Karten in der Hand versuchen 500 Punkte zu erlangen. Wie beim Skat kann hierbei der Spieler den Trumpf wählen, der am weitesten reizt. Das Blatt besteht aus 61 Karten (französisches Blatt mit 52 Karten erweitert um 11, 12 und einen Joker).

Mexiko: Die Mexikaner spielen Conquian. Dazu wird das spanische Blatt verwendet, das anstelle von Kreuz, Pik, Herz und Karo, Schwert, Degen, Kelch und Münze hat. Die Kleidung von König, Dame und Bube erinnert stark an die spanischen Eroberer und führen die Geschichte des Landes während des Spiels vor Augen. Als ältestes Variante von Rommé in der „Neuen Welt“, geht es darum mit Straßen oder Quartetten raus zu kommen.

USA: Das weltweit beliebteste Kartenspiel wurde weitestgehend in den USA kultiviert: Poker. Das Spiel um Bluff, Strategie und ein bisschen Glück, hat in den letzten Jahren einen großen Boom erfahren. Die Faszination des Spiels ist wohl auch damit zu begründen, dass meist um Geld gespielt wird. Bei großen Turnieren gehen die Beträge sogar in Millionenhöhe. Regional gibt es auch noch einige andere Spiele, die zumeist aber ebenfalls mit dem 52er Deck auskommen.

Somalia: In der heißen Wüste Afrikas wird gerne Arpaa Turup gespielt. Mit 144 Karten ist dieses Spiel wohl das kartenintensivste in der vorgestellten Reihe. Vier Spieler bilden zwei Paare, die gegeneinander spielen. Spannend wird’s, weil die Partner sich gegenseitig Zeichen geben dürfen. Das erscheint auch nötig, denn bei 36 Karten pro Spieler, ist die Gefahr groß, den Überblick zu verlieren.

Frankreich: Das französische Tarot hat nichts mit Wahrsagerei zu tun. Tarot ist ein urfranzösisches Spiel und dennoch wird nicht das uns bekannte „französische Blatt“ verwendet. In diesem Spiel sind 78 Karten. Zwischen Dame und Bube reiht sich noch ein weiters Bild ein, der Cavalier. Anstelle eines Asses gibt es die eins und weitere 21 Karten, Trümpfe, die sehr schmuckvoll verziert sind und verschiedene Lebenssituationen darstellen. Die letzte Karte, die noch fehlt, heißt Bouts, was soviel heißt, wie Ende. Auch die Zählweise bei diesem Spiel ist ungewöhnlich, denn auch halbe Punkte werden vergeben.

Um alle hier vorgestellten Spiele richtig spielen zu können, müsste man wohl eigens einen Koffer voll Karten mit auf die Reise nehmen. Da stellt sich auch bei Werbeartikeln die Frage: Spielen meine Kunden überhaupt mit den Karten, die sie geschenkt bekommen haben? Prüfen Sie es nach oder machen Sie sich vorher schlau, bevor sie die Karten verschenken.



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