Warum mögen wir Überraschungen? der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Warum mögen wir Überraschungen?


Das Licht ist aus. Eine Reihe von festlich gekleideten Menschen versteckt sich trotz der Dunkelheit hinter Sofas, Vorhängen oder angelehnten Türen. Alle haben sich so positioniert, dass sie mit dem Gesicht zur Haustür gedreht sind. Die Tür geht auf, das Licht wird angeschaltet und alle springen aus ihrem Versteck und schreien „Überraschung!“. Szenen wie diese kennt jeder und weiß genau, dass es sich um den Auftakt einer Überraschungsparty handelt. Wir lieben Überraschungen und suchen nahezu nach Gelegenheiten, um überrascht zu werden oder selbst jemand anderen zu überraschen. Doch welche Merkmale der beschriebenen Szene gehören zum Überraschungsmoment dazu? Was verstärkt den Effekt der Überraschung noch? Was ist eigentlich entbehrlich?

Belebt, vertont, beleuchtet

Bei der Überraschungsparty ändern sich für den Überraschten schlagartig drei Dinge: zunächst ist der Raum vermeintlich leer, leise und dunkel. Mit dem Ändern der Lichtverhältnisse bevölkert sich der Raum schlagartig und es entsteht eine laute Geräuschkulisse. Der Zustandswechsel des Umfelds scheint in besonderer Weise das Überraschungsmoment zu verstärken. Je mehr Änderungen vorhanden sind, desto unverhoffter wird die Gesamtsituation.

Psychologisch betrachtet ist die Überraschung „eine Reaktion auf ein Ereignis, das anstelle eines anderen, erwarteten Ereignisses ohne vorherigen Hinweisreiz eintritt“, so die Definition im Internet. Somit sind die drei Atmosphärewechsel ganz entscheidend für das Gelingen der Überraschung. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Veränderungen es von dem einen auf den anderen Zustand gibt, desto größer wird das Überraschungsmoment.

Besonders, schön, emotional

Überraschungen sind deshalb für uns so besonders, weil das unverhoffte Erlebnis erhöhten Adrenalinausstoß und das verschafft uns den gewünschten Glücksstoß. Ein aufreibendes, aber angenehmes Gefühl, dass tief wirkt und somit auch bei der Werbung eine beliebte Angelegenheit ist. Kein Wunder, dass wir Überraschungen bei jeder Gelegenheit nutzen, wenn wir unseren Liebsten etwas Gutes tun wollen. Würden wir unseren Liebsten das gleiche tun, es aber vorher ankündigen, wäre die Freude darüber deutlich weniger. Klar, denn dann würde auch kein Adrenalin ausgeschüttet.

Vorfreuen, erwarten, erleben

Sich überraschen zu lassen, ist eine feine Sache. Manchmal wissen wir sogar schon vorher, dass wir überrascht werden sollen, haben aber keine Ahnung, womit. Die Vorankündigung ist ein zweischneidiges Schwert, denn zum Einen haben wir die Chance uns vorher zu freuen und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, zum Anderen steigert es aber auch die Erwartungshaltung. Werden die Erwartungen dann allerdings nicht erfüllt, sind wir enttäuscht. Vorher nichts zu sagen, ist damit zumindest der sicherere Weg. Manchmal müssen wir aber nicht einmal etwas sagen, damit die Erwartungshaltung da ist. Wer jedes Jahr seinen Kunden eine Freude zu Weihnachten macht, wird schwerlich einmal aussetzen können, denn damit enttäuscht er seine Kunden.



Ähnliche Artikel

Sorry, the comment form is closed at this time.