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Was die Weihnachtsleckereien bedeuten

Truhe mit weihnachtlichem Suessgebaeck

Einer der Hauptgründe, warum die Vorweihnachtszeit so viel Spaß macht, sind die Leckereien, die es im Rest des Jahres nicht gibt. Lebkuchen, Pfeffernüsse, Christstollen und Zimtsterne gibt es schon immer und je nach Vorliebe werden sie mehr oder weniger gern gegessen. Doch dass die Backwaren alle einen geschichtlichen Hintergrund haben oder Symbolcharakter besitzen, gerät immer mehr in Vergessenheit. Die bekanntesten Leckereien sind hier einmal vorgestellt.

Christstollen

Von außen weiß, innen gelblich-beige mit dunklen Tupfen und in der Mitte ein Kern aus Marzipan. Letzteres wahlweise. So sieht er aus, der Klassiker auf der weihnachtlichen Tafel. Die brotgroßen Stollen werden gerollt und symbolisieren das gewickelte Christuskind. Der Puderzucker deutet also auch nicht auf eine verschneite Landschaft, sondern auf die weißen Windeln an, die Christus in der Krippe wohl angehabt haben wird.

Lebkuchen

Elisenlebkuchen, Printen oder Honigkuchen. Die würzigen Gebäcke waren ursprünglich mal mit heilender Wirkung versehen und wurden bereits bei den Römern gegessen. Und auch wenn man es anders vermuten würde, so hat der Name „Lebkuchen“ nichts mit Leben zu tun, sondern leitet sich vom lateinischen Libum ab, was soviel heißt, wie Fladen. Die Süße, hervorgerufen durch den Honig, kam erst wesentlich später dazu. Die Mandeln oder Nüsse, die dann noch hinzu kamen, sind alte Symbole für Tod und Auferstehung. Pfefferkuchen ist ein Begriff für Lebkuchen, der eher im östlichen Teil Deutschlands benutzt wird.

Spekulatius

Die meist als Figuren geformten Kekse sind zu Ehren des heiligen Nikolaus. In früheren Zeiten wurde der Nikolaus auch Speculator genannt. Die Wortbedeutung erklärt sich also von selbst. Die Figuren, die heute sehr variantenreich sein können, stellten früher ausschließlich den heiligen Bischof auf seinem Pferd dar. Als Schutzpatron der Bäcker wundert es nicht, dass auch ein Gebäck nach ihm benannt wurde.

Ausstecher

Wenn Kinder zu Weihnachten backen, dann dürfen die Ausstecher nicht fehlen. Der einfache Teig und der große Spaß, Figuren auszustechen, machen sie besonders geeignet für Kinder. Da viele Backwaren in früheren Zeiten Symbolkraft für einzelne Feiertage oder christliche Zusammenhänge hatte, ist auch nicht verwunderlich, dass Stern, Herz und Tannenbaum auch bei den Ausstechern besonders beliebt sind. Alle drei Formen haben einen sehr starken Bezug zu Weihnachten. Der Stern ist Zeichen der Ankunft von Christus, der Tannenbaum als immergrüne Pflanze ist Pate für die Hoffnung  und das Herz ist die Liebe, die in diesem Zusammenhang die Liebe Gottes zu den Menschen symbolisiert.

Kipferl

Aus dem Süden hat sich das Vanillekipferl mittlerweile so verbreitet, dass sie wohl allseits bekannt sein dürften. Um die halbmondförmigen Kekse ranken viele Legenden. Wahrscheinlich ist allerdings, dass dieses Gebäck zunächst in den Klöstern gebacken wurde und die Hörner einer Ziege wiedergeben. Weiter nichts.



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