Was haben wir denn hier? Sind Werbeartikel Geschenke oder Werbung? der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Was haben wir denn hier? Sind Werbeartikel Geschenke oder Werbung?


Unterschiedlicher könnten die Auffassungen nicht sein, was ein Werbeartikel wirklich ist. Während die einen vehement verfechten, dass ein Werbeartikel einem Geschenk gleichzusetzen ist und mit einem Plakat oder einem Fernsehspot nicht verglichen werden darf, sind sich deren Gegner einig, dass ein Werbeartikel sehr wohl den klassischen Mehrwert der Werbewirkung mitbringt und so eben nicht als ein Geschenk ohne Gegenleistung gesehen werden kann. Wie so oft haben beide Seiten gute Argumente und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Um die einzelnen Argumente anschaulich zu machen, haben wir mal ein Produkt gewählt, das oft genutzt wird: das Microfasertuch.

Pro Werbegeschenk – das Microfasertuch als Aufmerksamkeit

Beim Optiker, in Apotheken oder Unternehmen, die mit „Durchblick“ oder „guter Sicht“ werben, finden sich die kleinen Brillenputztücher als Giveaway. Microfasertücher werden durch einen Brillenträger wohl in den seltensten Fällen gekauft werden. Sie werden an so vielen Stellen verschenkt, dass ein Kauf nicht nötig erscheint. Wenn man will, kann man das als Vorteil verstehen, der einer Aufmerksamkeit gleich zu setzen ist. Für den Benutzer stehe in den meisten Fällen nicht die aufgedruckte Werbung im Vordergrund sondern der Nutzwert der Microfasertücher. Die Vertreter dieser Meinung sind der Ansicht, dass Werbeartikel damit anders aufzufassen sind als die klassischen Werbeformate wie Plakat oder TV-Spot.

Pro Werbemittel  – das Microfasertuch für Neukundengewinnung und Kundenbindung

Die Befürworter des Promotional Gifts als übliches Werbemittel argumentieren dagegen. Sie stellen nicht in Abrede, dass Microfasertücher durch viele Unternehmen eingesetzt werden, bestreiten aber, dass die werbende Wirkung im Hintergrund steht. Wer das Brillenputztuch einsetzt, macht subtile Werbung, ganz gleich, ob ihm das bewusst ist oder nicht. Diese Sichtweise beinhaltet auch, dass der Benutzer der Microfasertücher nicht der einzige ist, für den die Werbewirkung gelten kann. Bei jedem neuen Gebrauch sind potenziell weitere Personen anwesend, die den Namen des werbenden Unternehmens lesen oder dessen Logo wahrnehmen; ganz so wie ein Plakat am Straßenrand. Diese Wirkung ist unabhängig von ihrem finanziellen Gegenwert und könne somit auch nicht danach eingestuft werden. Die langfristige Wirkung von einem Werbeartikel wie dem Microfasertuch ließe sich auch nur schwer mit der eines Plakates oder eines TV-Spots vergleichen, denn weder Plakat noch Spot könnten ihre Wirkung über Jahre hinweg immer wieder entfalten. Die langfristige Werbewirkung sei aber das, was den Werbeartikel ausmache und seinen unverwechselbaren Vorteil darstelle. Die Langfristigkeit könne aber eben auch nur erreicht werden, wenn der Artikel regelmäßig und langfristig im Gebrauch sei. So ist der von der Gegenseite monierte Nutzwert genau das, was die lange Wirkungsdauer ermögliche und den immer neuen und wiederkehrenden Werbekontakt ausmache. Dass der Kunde selbst zu dieser Werbewirkung beitrage, könne nicht als Nachteil gerechnet werden.

Fazit: Werbung ist es in jedem Fall

Die Microfasertücher haben stets eine werbende Botschaft aufgedruckt. Die Mehrkosten für den Logoaufdruck tragen die Unternehmen gern, denn sie sind sich der werbenden Wirkung bewusst und wollen dem Kunden nicht nur „etwas Gutes tun“. Sie erwarten im Gegenzug die Werbeleistung des Produkts. Die Argumentation, dass Werbeartikel herkömmliche Werbemittel sind, überzeugt auch mehr als die Einstufung des Werbeartikels als Präsent.



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