Werbeartikel 2012 – Ein Rückblick der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Werbeartikel 2012 – Ein Rückblick

Tischkalender

Nachdem wir bereits den Ausblick auf das Jahr 2013 gewagt haben, finden wir es an der Zeit, das vergangene Jahr einmal Revue passieren zu lassen und die Gedanken zu den letzten zwölf Monaten noch einmal auf den Schirm zu rufen. Welche Trends konnten sich durchsetzen und was hat sich überhaupt getan? Welche Stolpersteine lagen auf dem Weg? Inwiefern können aus dem vergangenen Jahr Rückschlüsse auf die Zukunft gezogen werden? Den Fragen sind wir nachgegangen.

Wir regeln das!

Full Service bedeutet heute mehr als gestern. Full Service kann man in der Idealform so verstehen, dass sich der Kunde zurücklehnen darf und alles passiert genau so, wie er es gerne hätte. 2012 sind die Ansprüche an die Agenturen für Werbeartikel noch einmal deutlich gestiegen und das hatte zur Folge, dass in Onlineshops Logo-Placer integriert, Serviceleistungen erweitert oder Zusatzinformationen zur Verfügung gestellt wurden. Das ist eine Entwicklung, die sich fortsetzen wird, denn der ungehinderte Zugang zu den Informationen, die das Internet bietet, steigert auch die Ansprüche der Kunden.

Wir regeln das! Teil 2

Auch Gesetzgeber und ZPÜ wollte das ein oder andere regeln, das allerdings mit weniger guten Auswirkungen auf die Branche. Anfang des Jahres, als die Aufregung über die GEMA-Gebühren in Diskotheken und Bars noch bevorstand, kam die ZPÜ (das Pendant der GEMA für elektronische Speichermedien) auf die Idee, die Abgaben zu erhöhen. Während es vorher gerade mal 0,10 € pro USB-Stick oder Speicherkarte waren, egal mit welchem Speichervolumen, variiert die Abgabe pro Stick nunmehr je nach Speichervolumen zwischen 0,91 € und 1,95 €. Die Aufregung hierbei hielt sich in Grenzen, auch wenn die Preise der Sticks dadurch deutlich angehoben werden.

Im vergangenen November kam zudem noch das Thema Strafzölle für Porzellan und Keramik aus China auf den Plan. Es wurde angenommen, dass die Importware zu Dumpingpreisen verkauft würde und somit die europäischen Produzenten schädige. Die Folge davon ist, dass bis zu 58,8% Strafzölle auf das Geschirr aus China erhoben wird. Wie bei Anti-Dumping-Zöllen üblich, gilt die Vorgabe zunächst nur für einen begrenzten Zeitrahmen (in diesem Fall sechs Monate) und kann immer wieder verlängert werden. Bei Feuerzeugen aus China wurden die Strafzölle so häufig verlängert, dass erst nach 21 Jahren Schluss war. Das war übrigens ebenfalls in 2012.

 Europa wächst weiter zusammen

Die Internationalisierung in der Branche ist spürbar. Der Blick über die Grenzen war durch Fusionen und Kooperationen – nicht zuletzt von Verbänden und Interessengemeinschaften – spürbar. Der PSI beispielsweise, das Netzwerk der Werbeartikelhändler, suchte immer mehr Kontakt mit Verbänden und Organisationen im Ausland. Trotz oder gerade wegen der wirtschaftlich schwierigen Situation in den südeuropäischen Ländern versucht die Werbeartikelwirtschaft Standards aufzustellen, um die hohe Qualität zu zeigen, Auswege zu finden, um den Markt nicht zusammenbrechen zu lassen und Potenziale für die Zukunft auszuschöpfen.

Klein, persönlich und mit Geschichte

Im Dezember wurde bekannt, dass die Werbeartikel im Wahlkampf deutlich innovativer geworden sind und es nicht mehr reicht, mit Fähnchen, Luftballons und Kugelschreibern in Parteifarben zu überzeugen. Stattdessen verteilt die CSU wasserfeste Sonnencreme, damit die potenziellen Wähler nicht rot werden und die Grünen haben den Jutebeutel im Programm, der „Geiler Sack“ genannt wird. Der Trend, der sich hier zeigt, ist auch in allen anderen Branchen merkbar. Es kommt auf den innovativen Spruch oder das „Umfeld“ des Verschenkens an. Einer der Gründe dafür könnte sein, dass viele Unternehmen mittlerweile einen Code of Conduct für ihre Mitarbeiter aufstellen, der vorschreibt, wie teuer ein Werbegeschenk maximal sein darf, um dem Verdacht der Bestechung und den damit verbundenen Folgen zu entgehen. Sprüche oder ausgefallene Aktionen werden nicht in Geld bemessen und schaffen dennoch die gewünschte Aufmerksamkeit. So helfen sich die Unternehmen, die gerne was an ihre Geschäftspartner verteilen wollen und zeigen zugleich, dass sie die veränderten Spielregeln verstanden haben. Ein anderer Grund ist sicher der aktuelle Trend des Storytellings, der den Kunden die Marke durch kleine Geschichten emotional näher bringen soll.

Die Werbeartikeltrends 2012 und was daraus wurde

Anfang des letzten Jahres haben wir einen Film zu den Trends in 2012 gedreht und konnten feststellen, dass Nachhaltigkeit und Beachtung der natürlichen Ressourcen an Bedeutung zugenommen haben. Dieser Trend hat sich bestätigt. Die Nachfrage nach Produkten, die umwelt- und sozialfreundlich sind, hat zugenommen, wie der weitergehende Trend in 2013 zeigt. In Bezug auf das Design wurde der Mut zu Neon und Glitzer auch bei den Bestellungen deutlich. Ebenso war erkennbar, dass die Kunden sich gerne mit der kleineren Variante eines Produktes begnügten, wenn sie dafür eine höhere Qualität erwarten durften.



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