Werbung jenseits von 08/15 der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Werbung jenseits von 08/15

Enten mit Logo als kleiner Blickfang

Mit wenig Geld eine große Wirkung erzielen – klingt doch traumhaft. Oft geistert dabei das Wort „Guerilla“ durch die Köpfe, scheint diese Werbeform doch günstig zu sein und sich wie ein Lauffeuer zu verbreiten. Stimmt nicht ganz! Denn auch Guerilla-Aktionen ersetzen keine gute Homepage oder direkte Kundenansprache. Sie sind als Ergänzung zu verstehen und erfordern eine ebenso strategische Planung. Dass sie besonders spektakulär sein müssen, ist jedoch ein Vorurteil, wie diese Beispiele einfacher, witziger Werbeaktionen beweisen:

Werbung in der Warteschlange

Offene Wohnungsbesichtigung und 100 Menschen in einer Schlange. Diese typische Großstadtsituation machte sich ein Start up-Unternehmen für Wohnungsvermittlungen zunutze. Mit einem Tapeziertisch stellten sich zwei Mitarbeiter neben die Schlange und schenkten kostenlos Kaffee aus. Ziel erreicht: Gelangweilt und auf dringender Wohnungssuche waren die Wartenden allzu gern bereit, sich das Angebot erklären zu lassen.

Spielzeug an zentralen Orten

Zwei Spielzeuganbieter versuchten im Rahmen ihrer Neueröffnung die Kinder vor Ort zu begeistern: Während der eine hunderte leuchtender Plastikenten mit Logo im örtlichen Stadtbrunnen „aussetzte“, ließ der andere die Sandkästen auf den Spielplätzen in seiner Umgebung sauber rechen und verteilte Spielzeug mit eigenem Logoaufdruck. Die Freude bei den Kindern war groß, die Aufmerksamkeit der Eltern geweckt und so manches Spielzeug wurde sicher mit nach Hause genommen.

Pizza-Lieferung mit Soundkulisse

In den Straßen Amsterdams hört man es knattern: Hier liefert Domino’s Pizza per Elektroscooter aus. Während das Gefährt an sich sehr leise ist, dröhnt ein eigens kreiertes menschliches Motorgeräusch unaufhörlich „DominosDominosDominsoDoDoDominos“. Ob die witzige Idee zu höheren Bestellungen führt oder nur für brummende Köpfe bei den armen Fahrern sorgt, ist die Frage.

Lego-Männchen am Strand

Männchen statt Pressemitteilung: Lego ließ zum 70. Geburtstag eine 2,5 Meter große Figur an einem holländischen Strand auftauchen. Schnell verbreiteten sich Videos auf youtube.com, während die Presse und begeisterte Blogger dem Ursprung der Figur nachgingen. Lego löste so eine weltweite Berichterstattung aus.

Schockmoment für Hundebesitzer

Eine Schweizer Hundeschule setzte auf den Schockmoment. Hundebesitzer, die aus einem Supermarkt kamen, fanden ihren angeleinten Hund mit einem Stofffetzen zwischen den Zähnen vor, der wie ein Stück Hosenbein aussah. Gab das Tier den Fetzen her, lasen sie den Satz: „Glück gehabt, das ist nur ein Fetzen Werbung. Falls Sie aber ernsthaft an den Manieren Ihres Lieblings gezweifelt haben, wird es Zeit für einen Termin bei uns.“ Die Resonanz konnte sich augenscheinlich sehen lassen, denn die Aktion wurde aufgrund der hohen Anmeldezahlen vorzeitig gestoppt.

Legal eingesteckte Hotelbademäntel

Seinen Bademantel im Hotel mitgehen zu lassen, ist ja nicht die feine englische Art. Und trotzdem kann so mancher Gast nicht widerstehen. Ein Wellness-Hotel investierte das Geld und verschenkte eine Zeitlang die flauschigen Bademäntel an die abreisenden Gäste. Für die mutige Aktion wurde es belohnt: Die Zahl der Stammgäste stieg angeblich um 60 %.

Regelmäßige Spatenlieferung

Eine Agentur wollte einen Auftrag für eine öffentliche Gebäude-Einweihung bekommen und ließ dem zuständigen Unternehmen jede Woche einen großen Spaten per Kurier in die Firma liefern. Ob die Firma am Ende nur noch die Lieferungen stoppen wollte oder die Idee gut fand, ist einerlei: Die Agentur wurde für ihre Kreativität belohnt und bekam den Zuschlag.



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