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Wintersport – Auf Skiern unterwegs

Skimuetze fuer den Wintersport

Die olympischen Winterspiele haben begonnen und unsere deutschen Sportler, kämpfen aktuell bei den Olympischen Spielen um Medaillen. Wir blicken heute mal ein wenig zurück in die Geschichte des Skifahrens und zeigen auf und wohin sich die Winterssportindustrie entwickeln könnte.

Von der Steinzeit zur Moderne

Der Erkenntnis, dass man sich in verschneiten Gebieten besser mit Hilfsmitteln unter den Füßen bewegt, kam den Menschen sehr früh. Die älteste Abbildung eines Skifahrers wurde auf der norwegischen Halbinsel Rødøy entdeckt. Sie ist vermutlich über 4.000 Jahre alt, aber neuere archäologische Funde von Skifragmenten lassen vermuten, dass Skier schon vor über 10.000 Jahren genutzt wurden, um die Fortbewegung während der Wintermonate zu erleichtern. Besonders in Skandinavien waren Skier als Transportmittel sehr beliebt. Da Schlitten und Pferde nicht für jeden erschwinglich waren, nutzten viele Skier als günstige Alternative, um die langen Distanzen zwischen den Siedlungen zu überbrücken. Dabei variierte die Länge und Form der Skier je nachdem, wie das Terrain der jeweiligen Region beschaffen war. In einigen Regionen benutzte man zwei unterschiedlich lange Bretter, einen fast 3 Meter langen Gleitski und einen kurzen mit Fell überzogenen Schwungski zum Abstoßen. Das Fahrerlebnis war so aber wohl eher mit einem Tretroller als mit modernen Langlaufskier vergleichbar.

Skifahren wird zum Sport

Erika Mahringer benutzt als erste Frau den Kunststoff Skibelag "Cellulix" bei den Ski Weltmeisterschaften in St. Moritz 1948 / Bildquelle: Kunstpiste

Erika Mahringer benutzt als erste Frau den Kunststoff Skibelag „Cellulix“ bei den Ski Weltmeisterschaften in St. Moritz 1948 / Bildquelle: Kunstpiste

Die Geschichte des Skifahrens als Sport ist wesentlich jünger, hatte seine Anfänge aber auch in Skandinavien. Die norwegische Landschaft Telemarken gilt dabei gemeinhin als Wiege des Skisports. Hier werden zum ersten Mal spezielle Fahrtechniken entwickelt, um die schnelle Fahrt besser kontrollieren zu können. Von Norwegen aus entwickelt sich Ende des 19. Jahrhunderts ein regelrechter Ski-Boom in die Alpenregionen. Hier waren die norwegischen Techniken aber aufgrund der zum Teil wesentlich steileren Hängen in den Alpen nur sehr schwer anzuwenden. In Österreich wurden deshalb eigene Techniken und auch neue, kürzere Skier entwickelt, die zu den alpinen Verhältnissen besser passten.

Waren bis dahin meist die in den Bergen und Schneegebieten beheimateten Einwohner der Faszination des Skisport erlegen, so kamen zwischen den Weltkriegen auch die ersten Touristen in die Alpenregionen. Zum einen ermöglichte das durch den ersten Weltkrieg ausgebaute Schienennetz eine schnelle Anreise in die Bergregionen, zum anderen wurde durch das Kino auch Flachländern die Faszination der Berge näher gebracht. Zur gleichen Zeit wurde der Skisport professionalisiert. Skiverbände legten nun verbindliche Regeln für die alpinen Wettbewerbe fest, Weltmeisterschaften wurden ausgetragen und ab 1936 war der alpine Skisport auch olympisch.

Skifahren für alle

Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Skifahren schnell zum Massenvergnügen. Durch das Wirtschaftswunder und der damit verbunden besseren Einkommenssituation der Mittelschicht in Deutschland zieht es immer mehr Menschen in den Winterurlaub. Von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre erfährt der Skitourismus ein konstantes Wachstum. Aus Alpendörfern werden Tourismuszentren und aus kleinen Skischmieden in Familienbesitz werden internationale Unternehmen. Mit Ausnahme des Familienunternehmens Fischer wurden mittlerweile nahezu alle Traditionsmarken von multinationalen Großkonzernen übernommen.  Mit der Marke Völkl wird heute auch einer der letzten deutschen Traditionsskimarke über den amerikanischen Konzern K2 vertrieben. Immer wieder gibt es aber auch neue kleine Firmen, die sich mit ihren Produkten Nischen suchen, die bisher nicht besetzt waren. Den letzten großen neuen Trend gab so ab den 1990er-Jahren, als immer mehr Snowboards die Pisten eroberten und dem eher etablierten Skifahrern einen coolen Trend entgegensetzten.

Ein neuer Trend kann zukünftig auch darin liegen, Technik, die wir aus dem Büro oder dem Auto kennen, auch auf die Skipiste zu bringen. Die Sportbrillenfirma Oakley brachte Ende 2012 das Modell einer Skibrille auf den Markt, die neben einem mp3-Player auch über Navigationssystem verfügt, welches in Echtzeit die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke analysiert und dem Fahrer über die Brille anzeigt.

Für alle, die ihren Kunden auf dem Weg zur Skipiste ein kleines Mitbringsel an die Hand geben wollen, gibt es in unserem Shop Skipasshalter.



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