Zielgruppe Europa der Giffits GmbH, dem Anbieter für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke zum Bedrucken.

Zielgruppe Europa

Ansammlung von Menschen vor einem Schild mit der Aufschrift Zielgruppe Europa

Wenn man Europa mit den anderen Erdteilen vergleicht, sind wir qua Größe der Minikontinent. Man könnte meinen, dass bei so wenig Land auch die Menschen ähnliche kommunizieren und die Kommunikationstools sich gleichen. Doch weit gefehlt, denn die Unterschiede sind riesig. Während wir uns in Deutschland die größte Mühe geben negative Botschaften möglichst verklausuliert zu überbringen, gibt es bei den Engländern einfach eine Ladung freundlicher Worte obendrauf. Auch in anderer Hinsicht gibt es diverse Unterschiede bei der Kommunikation.

Design: Eindruck, ohne was zu sagen

Mehr als 55% der Kommunikation bei Face-to-Face-Begegnungen sind nonverbal. Im Netz steht uns zwar kein Mensch gegenüber, aber durch das Design kann ebenfalls eine Menge gesagt werden. So lassen die Websites von Unternehmen in den europäischen Ländern Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der User im Land zu. Vergleicht man beispielsweise italienische Websites mit den Pendants der Deutschen, dann wirken die italienischen Seiten oft sehr voll oder sehr bewegt. Dort ist die Vielfalt der Möglichkeiten viel wichtiger als eine Bühne oder ein Film, die erst einmal den emotionalen Faktor der Marke bedienen soll. Ein gutes Beispiel ist die Marke FIAT. Anhand dieses Beispiels lassen sich auch andere Länder vergleichen. Der Vergleich beispielsweise mit Spanien zeigt, dass die Spanier verspielter sind und der emotionale Stellenwert sehr hoch ist. Aktuell findet sich dort ein großes Bild, auf dem Sonnenbrille, Seestern und Pass in nahezu der gleichen Größe abgebildet sind, wie das beworbene Auto.                                                                                       

Emails: Der Ton macht die Musik

Nicht nur der Klang in den Ländern Europas ist sehr unterschiedlich, auch das Wording sollte mit Bedacht gewählt werden. Schon der Vergleich der drei DACH-Länder zeigt, wie sehr man auf die Gepflogenheiten achten sollte. Während bei Schweizer Unternehmen aller Fächer sehr schnell das „Du“ benutzt wird – auch in Emails und ohne persönliche Begegnung –  wird das in Deutschland je nach Branche unterschiedlich gehandhabt. Junge und vor allem kreativ orientierte Unternehmen sehen den Gebrauch des „Dus“ als Ausdruck ihrer Ungezwungenheit. Bei klassischerer Ausrichtung wird die „Sie“-Form vorgezogen, weil damit Respekt und Höflichkeit verbunden wird. Noch ganz anders sind die Österreicher, bei denen Titel eine entscheidende Rolle spielen und man bei der ersten Ansprache unbedingt den Dr. oder Prof. mit angeben sollte.

Atmosphäre: Wenn es persönlich wird

Trifft man sich im geschäftlichen Umfeld, so sollte man auch hier auf die unterschiedlichen Gepflogenheiten achten. So sollte man in den Niederlanden immer damit rechnen, dass mehr Menschen am Tisch sitzen, als man vielleicht angenommen hat. Hier ist es üblich, dass auch Personen in einen Prozess involviert sind, die beispielsweise etwas über die praktische Umsetzung im Betrieb sagen können, also die Personen, die letztlich die Anweisungen durchführen. Ein kleiner weiterer Tipp: Nehmen Sie nie mehr als einen Keks aus der Dose, die auf dem Tisch steht, auch wenn sie noch so verlockend aussehen. Wer sich hier nach Herzenslust bedient, wird als maßlos und gierig angesehen. Der Niederländer wird auch nie mehr als einen Keks essen.

Werbeartikel

Auch beim Einsatz von Werbeartikeln ist die Zielgruppenansprache offensichtlich anders. Während in England die Stofftaschen auf Rang 3 der Bestseller zu finden ist und royale Merchandise-Artikel einen beachtlichen Teil der Branche ausmachen, so rangieren in Deutschland auf den Plätzen 1-3 die Artikel Kugelschreiber, Taschen (nicht nur Stofftaschen) und USB-Sticks, Merchandise wird hierzulande weder von Angela Merkel noch Joachim Gauck besonders ins Gewicht fallen.



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